Mittwoch, 19. Oktober 2016

Medizinsymposium der Dietmar Hopp Stiftung

Die acht Referenten des 4. Medizin-Symposiums gemeinsam mit Stifter Dietmar Hopp, Katrin Tönshoff (Geschäftsstellenleiterin Dietmar Hopp Stiftung) sowie Dr. Ingrid Rupp (Referentin Medizin). Foto: Ellen KloseEs freuen sich über die Förderung der Klinikclowns in Speyer (v.l.n.r.): Referentin Dr. Ingrid Rupp, Geschäftsstellenleitern Katrin Tönshoff (beide Dietmar Hopp Stiftung), Klinikclown Felix Gaudo, Geschäftsführerin Catrin Lutz (beide Stiftung Humor Hilft Heilen), Stifter Dietmar Hopp. Foto: Ellen Klose

Medizinförderpartner legen Stand der Forschung dar

Unterstützung der Stiftung Humor Hilft Heilen in Höhe von 5.000 Euro

Auf Einladung der Dietmar Hopp Stiftung präsentierten am 19. Oktober 2016 ausgewählte Redner aus dem Förderbereich Medizin den Gegenstand ihrer Forschung und Aktivitäten. Im Fokus des Interesses stand, in wieweit die Initiativen Patienten helfen können – sei es um eine Erkrankung zu verhindern oder um ein Leiden zu verbessern. Die Vortragenden waren vorwiegend von der Dietmar Hopp Stiftung geförderte Projektpartner, die über ihre Forschungsvorhaben informierten. Zusätzlich wurde über die Nützlichkeit von medizinischen Empfehlungen und Interventionen im Allgemeinen diskutiert. Stifter Dietmar Hopp bedankte sich bei den Referenten für ihre Vorträge und zeigte sich begeistert über die vielfältigen Wirkungsmöglichkeiten von gut eingesetzter Unterstützung.

Das Symposium behandelte folgende Themen:

• „Wie gut sind unsere Krankenhäuser wirklich? Zur Messbarkeit medizinischer Behandlungsqualität von Dr. Jens Deerberg-Wittram, Gründer der ICHOM-Initiative ICHOM
• „Beispiel HPV: Impfen gegen Krebs. Projekt Freiwillige HPV-Schulimpfung“ von Dr. Claus Köster, Gesundheitsnetz Rhein-Neckar
• „Cystinose-Screening. Die Bedeutung einer frühen Diagnose“ von PD Dr. Katharina Hohenfellner, Cystinose Stiftung und Klinikum Traunstein
• „Selbstregulation bei Frühgeborenen fördern: FILU-F. Ein Unterstützungsangebot für Eltern früh- und reifgeborener Kinder“ von PD Dr. Gitta Reuner und Prof. Dr. Silke Hertel, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinik Heidelberg und Institut für Bildungswissenschaft, Universität Heidelberg
• „Selbstverletzung im Jugendalter. Bedeutung, Prognose und Therapie“ von PD Dr. Michael Kaess, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Universitätsklinik Heidelberg
• „Humor hilft heilen“ von Catrin Lutz und Felix Gaudo, Stiftung Humor Hilft Heilen

Im Rahmen des Symposiums wurde die Stiftung „Humor Hilft Heilen“, vertreten durch die Geschäftsführerin Catrin Lutz, für ihre Arbeit im Diakonissenkrankenhaus Speyer ausgezeichnet. Gemeinsam mit Klinikclown und Moderator Felix Gaudo erläuterte Catrin Lutz die positive Wirkung von Humor im Klinikalltag. Dietmar Hopp übergab einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro. Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung, Katrin Tönshoff: „Zur Heilung eines kranken Menschen tragen viele Faktoren bei. Bei manchen Betroffenen kann eine positive Lebenseinstellung enorm viel zur Bewältigung der Krankheit beitragen. Wir meinen, dass dem Humor im Klinikalltag mehr Raum gegeben werden sollte, auch wenn dies zunächst einmal fremd erscheint. G.B. Shaw drückt es so aus: ‚Das Leben hört nicht auf, komisch zu sein, wenn wir sterben. Genauso wenig, wie es aufhört, ernst zu sein, wenn man lacht.‘

Mit der Spende wird die Weiterbildung der Klinikclowns in Speyer unterstützt. Die in Tandem arbeitenden Clowns besuchen das Krankenhaus seit 2013 und sind mittlerweile neben der Kinderklinik auch auf den Stationen der Geriatrie, Gefäßchirurgie und Inneren Medizin tätig. Ihr Angebot wird von den Patienten freudig aufgenommen.

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