Montag, 25. September 2017

19 Geschenke für die Metropolregion Rhein-Neckar – Aktion alla hopp! endet mit einer Feier in Bürstadt

Glücklich über einen gelungene Abschluss der Aktion alla hopp! (v.l.n.r.): Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung Katrin Tönshoff, Stifter Dietmar Hopp, Bürstadts Bürgermeisterin Barbara Schader, Hessens Sportminister Peter Beuth und Projektleiterin alla hopp! Sandra Zettel.Gemeinsames Engagement für Kinder mit zerebralen Bewegungsstörungen: Die 19 alla hopp!-Kommunen sammelten 9.552 Euro für den Verein FortSchritt St. Leon-Rot, die die Dietmar Hopp Stiftung auf eine Spende von insgesamt 19.000 Euro erhöhte.Dank von Katrin Tönshoff (3.v.l.) im Namen der Dietmar Hopp Stiftung an die Planer der Aktion alla hopp!: Dirk Schelhorn, Elke Ukas, Helga Berger, Norbert Schäfer und Michael Hink.Die Streetdance Gruppe Zzyzx & Next Level aus Buchen brachten Bewegung in das Programm.

Rückblick auf vier Jahre alla hopp!

Dietmar Hopp: alla hopp! vereint Sport und Bewegung, Gesundheitsförderung sowie das soziale Miteinander

Spendenaktion zugunsten von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung

Vor zwei Wochen feierte Mörlenbach die Eröffnung seiner alla hopp!-Anlage. Es war die letzte von insgesamt 19 Anlagen, die in den vergangenen 28 Monaten in der Metropolregion Rhein-Neckar der Öffentlichkeit übergeben wurden. Am Samstag, 23. September 2017 wurde die bislang größte Aktion der Dietmar Hopp Stiftung mit einer Feier in Bürstadt offiziell abgeschlossen. Etwas über vier Jahre nach der Bekanntgabe dieses von der Stiftung selbst initiierten und mit 45 Millionen Euro bezuschussten Projekts zogen alle Beteiligten ein positives Fazit.

Am 13. Juni 2013 hatte die Dietmar Hopp Stiftung im Mannheimer Luisenpark die Aktion „alla hopp!“ der Öffentlichkeit präsentiert und die Kommunen der Metropolregion aufgerufen, sich mit einer geeigneten Fläche um eine generationenübergreifende Bewegungs- und Begegnungsanlage zu bewerben. Unter dem Motto „Jetzt kommt Bewegung rein…“, sollten junge und ältere Menschen gemeinsam Sport treiben und miteinander in Kontakt kommen; kostenlos und zu jeder Zeit.

„127 Bewerbungen gingen ein. 19 Kommunen haben den Zuschlag erhalten, vier Planungsbüros waren an der Konzeption und acht Garten- und Landschaftsbau-Firmen sowie insgesamt 191 Firmen an der baulichen Umsetzung beteiligt“, fasst Sandra Zettel, die Projektverantwortliche der Dietmar Hopp Stiftung, die zurückliegenden knapp 1.600 Tage in Zahlen zusammen. „Zwischen Bürstadt im Norden, Ilbesheim im Westen, Rülzheim im Süden und Ravenstein im Osten wurden 215.990 Quadratmeter verbaut.“

Die Beteiligten kamen am Samstag ein letztes Mal im Bürgerhaus Bürstadt, das sich inmitten der alla hopp!- Anlage befindet, zusammen, um einen Blick auf die vergangenen vier Jahre zu werfen. „Es war eine spannende und auch sehr intensive Zeit“, so Sandra Zettel, die in ständigem Austausch mit den Architekten und den Kommunen die Planungs- und Bauphasen begleitete. Hinzu kamen die Beteiligungsprozesse, die 19 Spatenstiche und natürlich die 19 Eröffnungen.

„Die wichtigsten Aspekte, die dem Engagement meiner Stiftung zugrunde liegen, sind auf den alla hopp!-Anlagen vereint: Sport und Bewegung, Gesundheitsförderung sowie das soziale Miteinander“, sagt der Stifter selbst zum Abschluss dieses Mammutprojekts. „Ich wünschte mir, so etwas hätte es in meiner Jugend oder zumindest in meiner Zeit als junger Familienvater bereits gegeben. Jetzt komme ich wenigstens gemeinsam mit meinen Enkeln in den Genuss“, so Dietmar Hopp schmunzelnd. Eine Anlage für alle Generationen eben.

Rund 300 geladene Gäste fanden sich ein, um in einer kurzweiligen und abwechslungsreichen Veranstaltung Rückschau auf 4 Jahre alla hopp! zu halten. Filmbeiträge über die Entstehung der 19 Anlagen sorgten ebenso für Unterhaltung wie Liveauftritte von Sportvereinen aus verschiedenen „alla hopp!-Kommunen“.

„alla hopp! hat uns nun vier Jahre begleitet und beschäftigt und uns wird auf der einen Seite etwas fehlen. Andererseits freuen wir uns riesig über das tolle Feedback von Nutzern aus der ganzen Region und weit darüber hinaus“, sagte Sandra Zettel, die in ihrer Begrüßungsrede auch das alla hopp!-Buch präsentierte, das gespickt mit den wichtigsten Fakten einen fotografischen Überblick über die Aktion gibt. 1.000 Exemplare wurden gedruckt und können, solange der Vorrat reicht, über die Stiftung bezogen werden.

„Neben der Tatsache, dass wir aus den Kommunen viel Dankbarkeit und positives Feedback erfahren haben, weil die Anlagen nicht nur sehr gut besucht sind, sondern auch das Stadtbild aufwerten und eine zusätzliche Attraktion darstellen, hat mich eine Sache besonders erfreut“, unterstrich Katrin Tönshoff, die Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung, und präzisierte: „Der soziale Aspekt hat bereits Früchte getragen, die wir nicht einkalkuliert haben und die uns um so mehr freuen. In Ilbesheim wurde zum Beispiel eigens ein Förderverein ins Leben gerufen, der sich um die Pflege der Anlage kümmert, in Schwarzach und Mörlenbach sorgen Menschen mit Behinderung für die Instandhaltung. In Ilvesheim haben sich blinde Menschen eingebracht, so dass wir neue Akzente in Sache Inklusion setzen konnten. Diese Beispiele untermauern den sozialen Charakter dieser Aktion.“

Hervorzuheben ist auch die gemeinsame Spendenaktion, die die 19 begünstigten Kommunen auf ihren jeweiligen Anlagen gestartet haben. „Jede Kommune hat sich etwas Eigenes einfallen lassen, um Geld für eine gute Sache zu sammeln, und so sind 9.552 Euro zusammengekommen“, berichtete Katrin Tönshoff und verdoppelte den Betrag auf 19.000 Euro. Anschließend übergab sie den entsprechenden Scheck an Susanne Huber, der ersten Vorsitzenden des Vereins Fortschritt St. Leon-Rot, der Menschen mit körperlicher Behinderung Therapien ermöglicht.

„Bürstadt hat mit der „alla-hopp!“- Anlage ein einmaliges Sport- und Bewegungsparadies hinzugewonnen, das Jung und Alt begeistert. Viele Familien und viele Kinder werden hier in Zukunft einen großen Teil ihrer Freizeit verbringen. Dass neben Bürstadt noch zwei weitere Anlagen in Abtsteinach und Mörlenbach und damit in Hessen stehen, freut mich als Sportminister des Landes natürlich ganz besonders und ist ein wahrer Glücksfall für die Kommunen. Es spricht für Verantwortungsbewusstsein und einen gesunden Unternehmergeist der Dietmar Hopp Stiftung, dass sie dem Gemeinwohl eine solch große Bedeutung zumisst. Dafür meinen herzlichen Dank“, sagte Sportminister Peter Beuth.

alla hopp! – eine Erfolgsgeschichte

Die Dietmar Hopp Stiftung engagiert sich für gezielte Projekte in einem ihrer vier Förderbereiche Sport, Medizin, Soziales und Bildung und ruft darüber hinaus regelmäßig Aktionen ins Leben wie etwa „Mobil zum Spiel“ (2009/10) oder „Mädels vor noch ein Tor!“ (2010/11). Mit ihrer sowohl von der Dauer als auch vom Finanzvolumen her gesehen bislang größten Aktion „alla hopp!“ hat die Dietmar Hopp Stiftung erstmals alle Förderbereiche in einem Projekt miteinander verbunden.

Die Aktion alla hopp! im filmischen Rückblick:

19 alla hopp!-Anlagen

Die 19 Bewegungs- und Begegnungsanlagen, die die Dietmar Hopp Stiftung der Metropolregion zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung stellt, befinden sich – in chronologischer Reihenfolge nach Eröffnung – in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Ilvesheim, Ravenstein, Heidelberg, Speyer, Grünstadt, Meckesheim und Mörlenbach.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

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