Samstag, 09. September 2017

Eine Aktion, 19 Anlagen – 1.550 Tage alla hopp! enden in Mörlenbach

In Mörlenbach wurde die 19. alla hopp!-Anlage eingeweiht - es freuen sich Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung Katrin Tönshoff, Mörlenbachs Bürgermeister Jens Helmstädter, Projektleiterin alla hopp! Sandra Zettel und Landschaftsarchitekt Dirk Schelhorn (vordere Reihe v.l.).Erst die Bewegung, dann eine Pause: Die Picknicktische der alla hopp!-Anlage Mörlenbach laden zum Verweilen und Ausruhen ein.Auch in Mörlenbach lädt der Mikadowald mutige Kletterer zum Erklimmen der bunten Stangen ein.Rund 40 Kinder haben sich an den Planungsprozessen beteiligt und in Mörlenbach Besonderheiten entworfen, die es in dieser Form auf keiner anderen Anlage gibt. Der Schwebebalken mit anschließendem „Swinging Landscape“ entpuppte sich bei den Besuchern als echter Hingucker.

Alle 19 alla hopp!-Anlagen in der Metropolregion eröffnet

Besonderheiten: Bunte Brunnenhäuschen, Rutschenhügel und Swinging Landscape

Rund 40 Kinder an den Planungsprozessen beteiligt

Etwas Wehmut war schon dabei, als das 15.000 Quadratmeter große Gelände an der Mörlenbacher Schulstraße seiner neuen Bestimmung übergeben wurde. 1.550 Tage nach der offiziellen Ankündigung der von der Dietmar Hopp Stiftung initiierten Aktion alla hopp! am 13. Juni 2013 endete das Projekt mit der Eröffnung des 19. Bewegungs- und Begegnungsparcours in Mörlenbach-Mitte. Alle Beteiligten blickten am Samstag nicht nur auf die südhessische Gemeinde, sondern auch mit Stolz auf die anderen 18 alla hopp!-Anlagen.

Mörlenbachs Bürgermeister Jens Helmstädter zeigte sich wie seine 18 Bürgermeisterkollegen vom neuen Anziehungspunkt seiner Gemeinde begeistert: „alla hopp!. Dieses Projekt macht einfach nur Spaß. Von der Planung bis zum Bau beste Kommunikation, spannende Ideen, höchste Motivation und viel Bewegung. Und genau darauf freuen wir uns, wenn die Anlage von uns allen genutzt werden darf. alla hopp!“

„Wir freuen uns, dass nach der Solardraisine nun ein weiteres Highlight für Bewegung und Begegnung aller Generationen in Mörlenbach zur Verfügung steht. Die Lage der alla hopp!-Anlage im Herzen der Gemeinde – nah an Sportanlagen, Seniorenwohnen, Schulen und Bürgerhaus – könnte besser nicht sein. Noch dazu haben wir Erfahrungswerte von 18 alla hopp!-Anlagen in die Anlagengestaltung einfließen lassen – Mörlenbach profitiert also in vielfacher Hinsicht“, freute sich Katrin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung, „und wir wünschen der Gemeinde und den Nutzern ihrer Anlage viel Spaß mit ihr. Das Feedback zu den anderen Anlagen hat unsere Erwartungen übertroffen, und wir hoffen, dass die Mörlenbacher Anlage mit derselben Begeisterung angenommen wird.“

Mörlenbach – wie alle anderen 18 Anlagen einmalig

Rund 40 Kinder haben sich an den Planungsprozessen beteiligt und in Mörlenbach Besonderheiten entworfen, die es in dieser Form auf keiner anderen Anlage gibt. So wurde etwa das bestehende Brunnenhäuschen umgewandelt und von einer Künstlerin auf außergewöhnliche Weise gestaltet. Auch der Schwebebalken mit anschließendem „Swinging Landscape“ entpuppte sich bereits in der Bauphase bei den Besuchern der offenen Baustelle als echter Hingucker. Während die bunten Sitze, die als Landschaftskunst über die Anlage verteilt sind, eher das ältere Publikum ansprechen, begeistern sich die jungen Teilnehmer für den Rutschenhügel mit seinem Turm und den Membranrutschen.

Für die Konzeption der Mörlenbacher alla hopp!- Anlage sorgte das Büro Landschaftsarchitektur Schelhorn, das in Beteiligungsprozessen die Wünsche der Bevölkerung aufnahm und in seinen Planungen berücksichtigte. „Die benachbarten Sportvereine haben sich in mehreren Phasen sehr konkret und intensiv eingebracht und in einer gemeinsamen Schlussbegehung von der wunschgemäßen Umsetzung überzeugen können“, so Architekt Dirk Schelhorn. „So konnte erreicht werden, dass die alla hopp!- und die angrenzende Sportanlage landschaftlich ohne Abgrenzung ineinander fließen und ein offener, schöner Sport- und Bewegungspark entstanden ist.“

Neun Monate Bauzeit

Am Nikolaustag 2016 war der Spatenstich erfolgt, fast auf den Tag genau neun Monate später ist die aus mehreren Modulen bestehende Bewegungs- und Begegnungsstätte fertig. Um 13 Uhr begrüßten Bürgermeister Jens Helmstädter und Moderator Felix Gaudo die Besucher, die wie gewohnt in den Genuss eines bunten Bühnenprogramms kamen. So führten etwa die Rock’n’Roll-Abteilung des SV Mörlenbach oder die Kinder der Seebergschule musikalische Auftritte auf, ehe Bürgermeister Jens Helmstädter aus den Händen von Katrin Tönshoff, Leiterin der Geschäftsstelle der Dietmar Hopp Stiftung, die Urkunde entgegennahm.

Die Feierlichkeiten auf der Bühne wurden mit Akrobatikvorführungen sowie einer musikalischen Zeitreise mit dem Salonorchester „Chapeau“ fortgesetzt. Nach abschließenden Dankesworten durch Bürgermeister Jens Helmstädter übernahm die Band „Adrians Drive“ und heizte den jungen und älteren Gästen, die die Anlage bereits in Beschlag genommen hatten, bis in den Abend ein.

Die Einweihung der alla hopp!-Anlage in Mörlenbach im Bewegtbild:

19 alla hopp!-Anlagen

Die Bewegungs- und Begegnungsanlage in Mörlenbach war die letzte von insgesamt 19, die die Dietmar Hopp Stiftung der Metropolregion zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung stellt. Die anderen 18 befinden sich in Schwetzingen, Abtsteinach, Deidesheim, Rülzheim, Schwarzach, Ketsch, Bürstadt, Hemsbach, Sinsheim, Buchen, Edenkoben, Ilbesheim, Ilvesheim, Ravenstein, Heidelberg, Speyer, Grünstadt und Meckesheim. Mit der Mörlenbacher Eröffnung endet das Projekt, das im Juni 2013 mit der offiziellen Verkündung der Idee im Mannheimer Luisenpark seinen Anfang genommen hatte.

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de.

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