Dienstag, 18. Juli 2017

Judoka aller Altersstufen vereinen sich beim Turnverein 1846 Mosbach e.V.

Beim Judo wird Wissen von Alt auf Jung übertragen, damit Jung Alt auf die Matte legen kann. Foto: Turnverein 1846 Mosbach e.V.Spendenübergabe (v.l.n.r.): Vereinsvorstand Peter Stumpf, Sportreferent Henrik Westerberg und Abteilungsleiter Jürgen Roskiewitz. Foto: Turnverein 1846 Mosbach e.V.

Dietmar Hopp Stiftung zeichnet Judoabteilung im Rahmen der Jubiläumsaktion „Sportvereint“ für Mehrgenerationenarbeit mit 20.000 Euro aus

Die Judoabteilung des TV 1846 Mosbach überzeugte mit ihrem Mehrgenerationenprojekt „Senioren und Kinder in Bewegung“ und wurde als einer von 20 Vereinen von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Die Spendenübergabe fand am 18. Juli 2017 im Dojo, den Trainings- und Übungsräumen der Judoabteilung, im Nikolaus-Kistner-Gymnasium mit einem Vorführprogramm von Alt und Jung statt.
Die Aktion Sportvereint wirbt für mehr Bewegung unter Seniorinnen und Senioren und fördert generationenübergreifende Initiativen. Dazu spendet die Dietmar Hopp Stiftung je 20.000 Euro an 20 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar, welche sich durch außergewöhnliche Vereinsarbeit für Menschen jeden Alters auszeichnen. Die Sportprojekte sollen innovativ sein, neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zur Bewegung animieren.

Sportreferent Henrik Westerberg von der Dietmar Hopp Stiftung überreichte die Spende symbolisch an den Vereinsvorstand Peter Stumpf und Abteilungsleiter Jürgen Roskiewitz. Der Spendenübergabe wohnten Abteilungsleiter, „kleine“ und „große“ Judokas sowie zahlreiche Eltern bei. Sie verfolgten die von Cheftrainer Heinz Schmidt zusammengestellte Judovorführung, bei der Kinder, Jugendliche und Senioren ihr Können zeigten. Ein Beweis, dass Judo in allen Altersklassen und auch ohne harte Kampftechnik betrieben werden kann. Die Anwesenden überzeugten sich: Judo verbindet! Zwischen „Alt und Jung“ entsteht eine Gemeinschaft, gleiche Interessen rücken in den Vordergrund.

Henrik Westerberg beglückwünschte die Abteilung: „Das Projekt der Judoabteilung ‚Senioren und Kinder in Bewegung‘ vermittelt, dass das gemeinsame Training von Senioren und Kindern harmonisch ist und dass die Altersgruppen voneinander profitieren. Wir gratulieren der Abteilung herzlich zu ihrer guten Vereinsarbeit!“ Der erste Vereinsvorsitzende Peter Stumpf freute sich über die Auszeichnung: „Unsere nachhaltige Jugendarbeit ist Kernstück unseres Vereins und es ist schön, wenn dies gesehen und geschätzt wird. Wir legen im Training Wert darauf, dass das Wissen von Alt auf Jung übertragen wird. Judo ist zudem als Sport sehr gut geeignet, um Senioren vor schweren Stürzen im Alter zu bewahren.“

Die Spende der Dietmar Hopp Stiftung soll verwendet werden, um die gemeinsamen Trainingsmöglichkeiten von Jung und Alt besser aufeinander abstimmen zu können. Zudem soll ein Teil der Spende in die Vereinsentwicklung fließen. Dazu gehört auch der „Tag der Talente“, bei dem Kinder sowie Senioren als neue Vereinsmitglieder gewonnen werden sollen und bei dem auch das Sportabzeichen abgelegt werden kann. Durch die Ansprache von Oma, Opa, Enkel, Mutter, Vater und Kind sollen Interessierte dauerhaft für den Vereinssport gewonnen werden.

Über die Judoabteilung des TV 1846 Mosbach e.V.

Die Judoabteilung des Turnvereins 1846 Mosbach e.V. ist eine von insgesamt 15 Abteilungen bzw. Untergliederungen des Vereins, die über eine von der Stadt Mosbach überlassene eigene Übungs- und Trainingsstätte des Nikolaus-Kistner-Gymnasiums verfügt und an jedem Tag der Woche, sowie an vereinbarten Sondertrainingseinheiten am Sonntag, trainiert. Mit Überzeugung wird in den Nachwuchs investiert, auch mit dem Ziel, dass er später in der heimatlichen Umgebung verbleibt.

Die Abteilung bietet engagierten, fitten und teamfähigen Mitgliedern über viele Altersstufen hinweg Sport an und überzeugt mit konsequenter und langfristig angelegter Jugendarbeit. Zum Judo kommen Kinder schon oft in sehr jungen Jahren, um Körper und Geist zu trainieren. Ziel der Abteilung ist es, diese anhaltend zu begeistern und zu fördern. Wichtig ist dem Verein gleichzeitig, dass auch die älteren Mitglieder ihre Kenntnisse weitergeben, die sich im Verein engagieren und sportlich fit halten.

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Kurzprofil Sportvereint

Die Aktion Sportvereint fördert Projekte mit Mehrgenerationenansatz von Sportvereinen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Seniorinnen und Senioren sollen über die Freude an Bewegung verstärkt mit Menschen jeder Altersgruppe in Kontakt kommen. Die Dietmar Hopp Stiftung spendet dafür je 20.000 Euro an 20 Sportvereine. Die Bewerbung war bis zum 30. Juni 2016 online möglich. Die Teilnahmebedingungen sind nachzulesen auf der Webseite www.20-sportvereint.de, auf der ab dem 21. Oktober 2016 über die Spendenvergaben berichtet wird. Pro Monat folgen bis zu drei Bekanntgaben. Die Aktion endet mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

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