Die Sprache der Zukunft

Wie funktioniert die digitale Welt? Diese und andere Fragen werden bei der Programmierung eigener Computerspiele, von Apps oder Robotern beantwortet und fördern das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Informatik und Technik. Foto: Hopp FoundationDie Schüler sind begeistert: Durch den Einsatz von iPads eröffnen sich neue Lernwege und die Motivation steigt. Foto: Hopp FoundationReagiert der Roboter so, wie es sich die beiden Schüler bei der Programmierung gedacht haben? Foto: Hopp FoundationZum Thema Design Thinking veranstaltet die Hopp Foundation spezielle Workshops mit Schulen. Foto: Hopp FoundationLehrerinnen und Lehrer können sich in Workshops der Hopp Foundation auf aktuelle und zukünftige Unterrichtsinhalte vorbereiten. Foto: Hopp FoundationDie interaktive Ausstellung „Abenteuer Informatik" lädt an mehr als 20 Experimentier-Stationen dazu ein, Erfahrungen mit Informatik zu sammeln, mit eigenen Händen zu begreifen und sich danach selbst viele Fragen der Informatik im Alltag und der Wissenschaft zu beantworten. Foto: Hopp Foundation
Ort:Weinheim/Metropolregion Rhein-Neckar
Zielsetzung:Kompetenter Umgang mit digitalen Medien
Projektpartner:Hopp Foundation for Computer Literacy & Informatics
Laufzeit:seit 2013
Förderhöhe:rund 4,5 Mio. Euro

„Durch die iPads eröffnen sich für uns neue Lernwege“, berichtet Kentaro, Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Weinheim.

Die Entwicklung der multimedialen Welt und der Informationstechnologie schreitet rasant voran und nimmt zunehmend stärkeren Einfluss in zahlreichen Studienfächern und in der Berufswelt. Aus diesem Grund ist es für Schülerinnen und Schüler essenziell wichtig, schon frühzeitig einen kompetenten Umgang mit den digitalen Medien zu erlernen. Denn wenn man die digitale Welt verstehen und sie mitgestalten möchte, muss man ihre Sprache sprechen.

Für das Erlernen dieser zukunftsreichen Sprache engagiert sich die Hopp Foundation for Computer Literacy & Informatics mit finanziellen und inhaltlichen Förderungen an den Schulen der Metropolregion Rhein-Neckar. 2013 von Oliver Hopp gegründet, sucht die Hopp Foundation den intensiven Austausch mit allgemeinbildenden Gymnasien, Gemeinschaftsschulen und integrierten Gesamtschulen, um diese in einem kooperativen Verhältnis in ihrer Aufgabe der informationstechnischen Ausbildung zu unterstützen. „Die Angebote der Hopp Foundation in den Bereichen Informatik, Medienbildung und Design Thinking richten sich gleichermaßen an Lernende wie Lehrende“, so Gepa Häusslein, Geschäftsführerin der Hopp Foundation.

Wie funktioniert die digitale Welt? Diese und andere Fragen werden bei der Programmierung eigener Computerspiele, von Apps oder Robotern beantwortet und fördern das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Informatik und Technik. Was die Schüler selbst erleben und erarbeiten, wird greifbar und kann nachhaltig verstanden werden.
Lehrerinnen und Lehrer können sich in Workshops der Hopp Foundation auf aktuelle und zukünftige Unterrichtsinhalte vorbereiten und werden bei der Durchführung aktueller Unterrichtskonzepte unterstützt. Außerdem dient der interaktive Marktplatz auf der Internetseite der Hopp Foundation als Austauschplattform für Lehrkräfte. Er bietet Lehrern die Möglichkeit, Experten zu kontaktieren und liefert Informationen und Unterrichtskonzepte zu verschiedenen Informatik-Themen.

„Mit unseren Coaches zusammen haben wir gelernt, offener zu sein und besser miteinander zu arbeiten. Vor den drei Tagen, die wir in Weinheim verbracht haben, waren wir ein Kurs, in dem sich die Leute kaum kannten. Danach wurden wir zu einer Gemeinschaft, zu einer Firma“ zeigt sich Héloïse, Schülerin des Albert Einstein Gymnasiums Frankenthal begeistert.

Zum Thema Design Thinking – eine Methode, die zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen führt – veranstaltet die Hopp Foundation spezielle Workshops mit Schulen. In den eigens dafür ausgestatteten Schulungsräumen der Hopp Foundation in Weinheim werden die Teilnehmer an die kreative Art der Problemlösung herangeführt und erhalten die Möglichkeit, diese an praxisnahen Beispielen zu erproben. Diese Technik kann als innovative Unterrichtsmethode oder zur Lenkung diverser Schulprojekte, z.B. Schulhofumgestaltung, eingesetzt werden.

Um schon zukünftige Lehrerinnen und Lehrer intensiv in ihrer Ausbildung zu unterstützen, bietet die Hopp Foundation zusätzlich Lehramtsstudenten der Informatik die Möglichkeit eines Stipendiums. Neben einer finanziellen Unterstützung bietet das Stipendiatenprogramm der Hopp Foundation ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten inklusive Praxiserfahrung. Unter anderem erhalten die Stipendiaten schon während des Studiums die Möglichkeit, Fachlehrern im Rahmen der Unterrichtsgestaltung zu assistieren und den Schulalltag aktiv mitzuerleben – eine perfekte Vorbereitung für das kommende Referendariat.

Meike Leupold, Referentin Soziales und Bildung bei der Dietmar Hopp Stiftung: „Beide Stiftungen stehen in enger Kooperation miteinander. Gemeinsam arbeiten wir daran, Schülerinnen und Schülern einen sinnvollen, verantwortungsbewussten und motivierenden Umgang mit den digitalen Medien zu vermitteln, so dass sie die Sprache der Zukunft schon morgen sprechen.“

Seit 2013 förderte die Dietmar Hopp Stiftung die Hopp Foundation mit bislang insgesamt 4,5 Millionen Euro in ihrem Engagement in den Bereichen der digitalen Medienbildung und der Informatik an den Schulen der Metropolregion Rhein-Neckar.

Weitere Informationen unter www.hopp-foundation.de.

Stand: März 2017

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