FAQs

1. Wieviel Geld hat die Stiftung bislang ausgegeben?

Rund 550 Millionen Euro seit Stiftungsgründung 1995 (Stand: Januar 2016).

2. Woher stammt das Stiftungsvermögen?

Aus Privatvermögen. Durch Übertragung von SAP-Aktien von Dietmar Hopp an seine gemeinnützige Stiftung.

3. Welches sind die Auswahlkriterien der zu fördernden Projekte?

Es werden gemeinnützige Projekte in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung gefördert. Die Förderrichtlinien können auf der Internetseite der Stiftung eingesehen werden. Fast allen Projekten ist eines gemein: sie befinden sich in der Metropolregion Rhein-Neckar.

4. Was sind bevorzugte Zielgruppen?

Kinder, Jugendliche, Senioren, Schwerkranke.

5. Was hat es mit den sogenannten „Förderaktionen“ der Dietmar Hopp Stiftung auf sich?

Um kraftvollen und nachhaltigen Nutzen zu stiften, initiiert die Dietmar Hopp Stiftung seit 2009 eigene Förderaktionen. Die Aktionen sind auf die Metropolregion Rhein-Neckar zugeschnitten, werden für eine bestimmte Zielgruppe, wie z.B. Sportvereine oder Kommunen öffentlich ausgeschrieben und sind zeitlich begrenzt. In Ergänzung zu den regulären Förderaktivitäten setzt die Dietmar Hopp Stiftung mit den Aktionen besondere Akzente. Bislang hat die Stiftung fünf Förderaktionen ausgerufen:

Weitere Informationen zu den Aktionen der Dietmar Hopp Stiftung erhalten Sie hier und auf den Webseiten der einzelnen Förderaktionen.

6. Welche Gründe gibt es für das regionale Engagement?

Trotz des internationalen Hintergrunds seiner unternehmerischen Tätigkeit fühlt sich Herr Hopp mit der Metropolregion Rhein-Neckar sehr verbunden. Er ist hier geboren und aufgewachsen und hier ist die Wiege seines Erfolgs. Deshalb gibt er gern an die Region zurück.

7. Welche Gründe gibt es für den Schwerpunkt Sport?

Dietmar Hopp hat selbst erfahren, welch positive Auswirkung der Sport auf seine Entwicklung als Jugendlicher hatte. Seine Stiftung unterstützt vor diesem Hintergrund Sportvereine, damit Kinder und Jugendliche der Region Orientierung durch Sport im Verein erhalten.

8. Gibt es prominente Beispielprojekte?

  • Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt den Nachwuchssport in der Metropolregion Rhein-Neckar und konzentriert sich dabei auf vier Sportarten: Fußball, Handball, Eishockey und Golf. Der Verein „Anpfiff ins Leben e.V.“ trägt mit Hilfe seiner Mitarbeiter und Kooperationspartner dafür Sorge, dass die jungen Sportler im Sinne der Stiftung ganzheitlich gefördert werden: Neben der sportlichen Ausbildung wird demnach auch die schulische und soziale Entwicklung stark vorangetrieben. In den Genuss dieser Förderung kommen die Junglöwen (Handball), die Jungadler (Eishockey) sowie die Nachwuchstalente des Golf Clubs St. Leon-Rot. Im Fußball fließt die Förderung über die Anpfiff ins Leben-Stützpunkte.
    www.anpfiff-ins-leben.de
  • Mit einem Tropfen Blut aus der Ferse eines Neugeborenen kann Leben gerettet werden. Beim sogenannten Neugeborenen-Screening wird das Blut auf 15 Hormon- und Stoffwechselkrankheiten getestet. Hintergrund: Bei frühzeitiger Behandlung der Krankheiten ist eine weitgehend normale Entwicklung der betroffenen Kinder möglich. Wird die Krankheit nicht oder zu spät erkannt, kann dies zu Schäden in der geistigen Entwicklung der Kinder oder im schlimmsten Fall zum Tod führen. Das Testverfahren wurde am Universitätsklinikum Heidelberg mit Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung entwickelt. Seit 2001 fördert die Stiftung mit mittlerweile insgesamt rund 16,3 Millionen Euro Forschungsprojekte, Baumaßnahmen sowie technische Ausstattung auf dem Gebiet des Neugeborenenscreenings. Mittlerweile kommt diese Früherkennungsmethode europaweit zum Einsatz. Aktuell prüfen Wissenschaftler in einer von der Dietmar Hopp Stiftung geförderten Pilotstudie die Ausweitung des Neugeborenenscreenings von 15 auf 41 Krankheiten.
    www.klinikum.uni-heidelberg.de
  • Für ein Projekt mit Ausnahmecharakter stellte die Dietmar Hopp Stiftung Mittel in Höhe von knapp 7 Millionen Euro zur Verfügung: Die Errichtung des „Hospiz Agape“ in Wiesloch. Das Hospiz Agape bietet schwerstkranken Menschen in der letzten Phase ihres Lebens ein Zuhause und eine liebevolle palliativmedizinische und pflegerische Versorgung durch ein multiprofessionelles Team. Die freie Übersetzung des griechischen Worts »agape« lautet: »Selbstlos schenkende Liebe«.
    www.hospiz-agape.de
  • Als Partner hat die Dietmar Hopp Stiftung das “Haus der kleinen Forscher” bislang bereits mit 4,1 Millionen Euro unterstützt. Die bundesweite Initiative macht Naturwissenschaften, Mathematik und Technik für Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren erlebbar. Ziel ist es, bereits ab dem Kindergartenalter spielerisch die Neugier auf Naturphänomene zu fördern und Kindern die Möglichkeit zu geben, beim Experimentieren selbst Antworten auf alltägliche naturwissenschaftliche Phänomene zu finden.
    www.haus-der-kleinen-forscher.de