Hohenhardter 7 – Gelebte Dorfgemeinschaft

Im "Haus für alle" findet vierzehntätig das Café „Hohenhardter 7“ statt, das sich großer Beliebtheit erfreut. Hier kann die Dorfgemeinschaft gesellige Momente erleben. Foto: Hohenhardter 7Die Begegnungsstätte befindet sich mitten im Schatthäuser Ortskern in der namensgebenden Hohenhardter Straße 7. Das 1882 gebaute Sandstein-Haus mit neuem Anbau bietet verschiedene Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Gruppen aus den Bereichen Jugend, Senioren, Bildung, Kultur und Soziales. Foto: Hohenhardter 7Unter dem Dach befindet sich ein großer, teilbarer Multifunktionsraum (im Bild). Der Altbau beherbergt drei kleinere Räume, im neuen Anbau sind der barrierefreie Eingang, die Küche und die Sanitärräume untergebracht. Foto: Hohenhardter 7Raum für Kreativität: Generationen vereint beim Adventsbasteln der Hohenhardter 7. Foto: Foto: Hohenhardter 7Werner Philipp, Anneliese Günther und Dietmar Leder vom Verein Hohenhardter 7 (v.l.) bedanken sich bei Meike Leupold (2.v.r) für die Verdopplung der Spende der Dietmar Hopp Stiftung. Foto: Helmut PfeiferAnsicht des Hauses in der Hohenhardter Straße 7 vor den umfangreichen Renovierungsarbeiten und noch ohne An- und Dachausbau. Foto: Hohenhardter 7
Ort:Wiesloch-Schatthausen
Zielsetzung:Ein Haus für Alt und Jung
Projektpartner:Hohenhardter 7 e.V.
Laufzeit:2013-2016
Förderhöhe:100.000 €

Über drei Jahre lang wurde „geschafft“. Zum Großteil ehrenamtlich und am Wochenende. Im Winter wie im Sommer. Historische Wandmalereien kamen bei der Sanierung zum Vorschein, genauso wie ein wunderschöner Gewölbekeller und verzierte Fenster aus der Gründerzeit. Mit mehr als 3.000 Stunden Eigenleistung ist in Wiesloch-Schatthausen ein Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Feierlich eingeweiht wurde das rundum renovierte „Schmuckkästchen“ im September 2016. Seitdem ist das Haus offen für Alle. Alt und Jung können hier zusammen kommen – ein lebendiger Treffpunkt der Dorfgemeinschaft.

Die Begegnungsstätte befindet sich mitten im Schatthäuser Ortskern in der namensgebenden Hohenhardter Straße 7. Das 1882 gebaute Sandstein-Haus, das mit viel Liebe zum Detail und mit besonderem Blick für die historischen Elemente um- und ausgebaut wurde, bietet verschiedene Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Gruppen aus den Bereichen Jugend, Senioren, Bildung, Kultur und Soziales. Auch als Privatperson kann man die schmucken Räumlichkeiten mieten.

Nein, Leben musste nicht in das Haus gebracht werden. Von Anfang an lebte das Projekt vom großen Engagement der rund 150 Vereinsmitglieder und von den vielen Ideen der Bevölkerung. Auf dem Belegungsplan stehen zum Beispiel das vierzehntägig stattfindende Café „Hohenhardter 7“, Yogakurse sowie Veranstaltungen zu verschiedenen Themen. Möglichst breit gefächert soll das Angebot sich in den kommenden Monaten und Jahren weiterentwickeln und dabei für Alt und Jung Anreize bieten, sich im Dorfgemeinschaftshaus zu treffen und bei verschiedensten Aktivitäten gesellige Momente zu erleben. „Nicht in den eigenen vier Wänden verharren“, das war und ist einer der Leitsätze, die die erste Vorsitzende Anneliese Günther dem Haus von Beginn an mit auf den Weg gegeben hat und der nun gelebt werden kann.

Die Idee, einen Ort der Begegnung für alle Generationen zu schaffen, passt sehr gut zu den Zielen der Dietmar Hopp Stiftung im Förderbereich Soziales. Meike Leupold, Referentin für Soziales und Bildung der Dietmar Hopp Stiftung: „Die Energie und das hohe Engagement des Vereins Hohenhardter 7 ist beachtlich. Bereits in der dreijährigen Bauzeit war das Projekt eine echte Gemeinschaftssache. Nun bietet das Haus Raum für Ideen und Veranstaltungen, die das Miteinander der Dorfgemeinschaft stärken. Die gute Erreichbarkeit, die Barrierefreiheit und ein interessantes, abwechslungsreiches Programm sind dafür die beste Voraussetzung.“

Der Altbau beherbergt drei kleinere Räume, im neuen Anbau sind der barrierefreie Eingang, die Küche und die Sanitärräume untergebracht. Unter dem Dach befindet sich ein großer, teilbarer Multifunktionsraum. Das Projekt hatte ein Gesamtvolumen von rund 360.000 Euro. Mit einer Spende in Höhe von 100.000 Euro unterstützte die Dietmar Hopp Stiftung die Entstehung des Dorfgemeinschaftshauses, das mittlerweile als „Hoha 7“ in Schatthausen verwurzelt ist.

(Stand: Januar 2017)

www.hohenhardter7.de

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