alla hopp!: Eine Aktion, 19 Anlagen und ganz viel Bewegung für Jung und Alt

alla hopp! bewegt die Generationen der Metropolregion Rhein-Neckar. Ein Blick von oben auf die Metropolregion Rhein-Neckar: Ob in Rülzheim im Südwesten oder in Schwarzach im Osten, ob in Bürstadt im Norden oder in Sinsheim im Süden – die Bevölkerung der Region ist in Bewegung. Training für jedes Alter und für alle Leistungsniveaus ist auf dem Bewegungsparcours auf der alla hopp!-Anlage möglich.Wer ist als schnellster oben? Die Mikadostäbe laden flinke kleine Sportlerinnen und Sportler zum Wettkampf-Hochklettern ein.Das Heidelberger Traumfängernetz lädt wagemutige Sportler zum Spaziergang in drei Metern Höhe ein.Diese 19 Orte der Metropolregion Rhein-Neckar freuen sich über eine alla hopp!-Anlage.
Ort:Metropolregion Rhein-Neckar
Zielsetzung:Bewegung und Begegnung für alle Generationen
Projektpartner:19 Kommunen der Region
Laufzeit:2013-2017
Förderhöhe:45.000.000 €

Ein Blick von oben auf die Metropolregion Rhein-Neckar an einem Samstagnachmittag mit Sonnenschein: Ob in Rülzheim im Südwesten oder in Schwarzach im Osten, ob in Bürstadt im Norden oder in Sinsheim im Süden – die Bevölkerung der Region ist in Bewegung. Egal ob Jung oder Alt: die Menschen strömen zu den 19 alla hopp!- Anlagen, die kostenlos und ganzjährig geöffnet sind. Die Region ist um vielfältige Optionen zur Freizeitgestaltung reicher. Auf dem Gelände jeder der 19 einzigartigen Bewegungs- und Bewegungsanlage können sich Kinder im Klettern üben, Kleinkinder im Matsch-Sand-Bereich spielen, Jugendliche ihr Kunstückchen zeigen und jedermann kann am Fitnessparcours trainieren. Im Generationenkarussell, in der Ruhezone unter dem Gelben Schirm oder am Kiosk trifft sich die ganze Familie. Nicht nur auf der „Sprich-mich-an-Bank“ in Speyer kommt man leicht miteinander ins Gespräch. Die 19 alla hopp!-Anlagen sind ein Geschenk von Stifter Dietmar Hopp an die Bevölkerung der Metropolregion und animieren, in Bewegung zu kommen und aktiv zu bleiben.

Im Juni 2013 wurde die Aktion alla hopp! von der Dietmar Hopp Stiftung in einer Pressekonferenz im Mannheimer Luisenpark angekündigt. Daraufhin haben sich 127 Kommunen bis Ende September 2013 für eine Anlage beworben. 19 Standorte wurden von einer Kommission ausgewählt. Die Dietmar Hopp Stiftung hat insgesamt 45 Millionen Euro für die Aktion bereitgestellt.

Im Mai 2015 begann die Erfolgsgeschichte mit der Eröffnung der ersten alla hopp!- Anlage in Schwetzingen. 1.550 Tage nach der offiziellen Ankündigung endet die von der Dietmar Hopp Stiftung initiierte Aktion mit der Eröffnung des neuen Bewegungs- und Begegnungsparcours in Mörlenbach am 9. September 2017. Von der Bekanntgabe der Idee und dem Aufruf, sich für eine alla hopp!- Anlage zu bewerben, bis zur Eröffnung der 19. und letzten Bewegungs- und Begegnungsstätte sind etwas über vier Jahre ins Land gegangen.

An der Konzeption und am Bau der 19 alla hopp!- Anlagen waren neben den vier Planungsbüros auch acht Garten- und Landschaftsbaufirmen beteiligt. Insgesamt haben 191 Firmen ihren Beitrag geleistet, um die insgesamt 215.990 Quadratmeter Gelände in innovative Bewegungsareale umzugestalten. Zahlreiche Bürger haben ihre Vorstellungen und Wünsche eingebracht. Und auch die Gegebenheiten vor Ort wurden mit einbezogen: So gibt es in Deidesheim zum Beispiel eine Weinbergschnecke, andernorts wurden Bäche wieder frei gelegt oder mit dem Traumfängernetz eine Weltneuheit in Heidelberg installiert. Unabhängig von den individuellen Besonderheiten jeder Anlage finden sich auch wiederkehrende Elemente auf allen alla hopp!-Anlagen: die Trailtreppe, das Generationenkarussell, der Mikadowald oder die Forscherelemente der Stiftung Haus der kleinen Forscher. Um den Nutzern den Aufenthalt angenehm zu gestalten und das Miteinander zu fördern, gibt es auf dem gesamten Gelände zahlreiche ausgefallene Sitzgelegenheiten, verschiedene Beschattungen und einen erfrischenden Trinkwasserbrunnen. Ferner sind WC-Anlagen und Wickelmöglichkeiten in einem separaten Pavillon vorhanden. Die Pavillons mit Gründach wurden eigens für die alla hopp-Anlagen entworfen und von einem Stuttgarter Sozialunternehmen produziert.

Individuell gestaltet wurde auch jede einzelne Eröffnungsfeier – unter Beteiligung von zahlreichen Vereinen und natürlich der Kommune. Das Finanzvolumen der gesamten Aktion liegt bei rund 45 Millionen Euro, also knapp 210 Euro pro Quadratmeter – wenn man so will.

„Die Welle der Begeisterung und Bewegung, die das Projekt ausgelöst hat, hat meine Erwartungen übertroffen. Wir wussten, dass diese Aktion etwas Neues ist. Dass die Resonanz derart überwältigend sein würde, überrascht und freut mich sehr“, so Stifter Dietmar Hopp und schließt zum Abschluss der Aktion den Wunsch an: „Ich wünsche mir, dass die Menschen viele Jahre Freude an den Anlagen haben und dass sich die Kommunen gut um die Instandhaltung der Anlagen kümmern.“

Mit der Eröffnung wurden die alla hopp!- Anlagen offiziell an die jeweiligen Kommunen geschenkt und zur Instandhaltung übergeben. Die hohen Besucherzahlen sind ein riesiger Erfolg für alla hopp!, sorgten aber natürlich auch für die ein oder andere Herausforderung wie zum Beispiel bei der Verkehrsinfrastruktur. Bei Auswahl der Spiel- und Bewegungselemente wurde vor dem Hintergrund der hohen Auslastung auf Langlebigkeit geachtet.

Die alla hopp! Bewegungs- und Begegnungsanlagen befinden sich in Abtsteinach, Buchen, Bürstadt, Deidesheim, Edenkoben, Grünstadt, Heidelberg, Hemsbach, Ilbesheim, Ilvesheim, Ketsch, Meckesheim, Mörlenbach, Ravenstein, Rülzheim, Schwarzach, Schwetzingen, Sinsheim und Speyer.

Stand: September 2017

Informationen zu der Aktion und den 19 Kommunen finden Sie unter www.alla-hopp.de

Zu den Videos der jeweiligen Eröffnungen

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