Jubiläumsaktion Sportvereint – Zusammen ist man weniger allein

Beim Sen-Ki-Projekt der TSG-Seckenheim e.V. bewegt sich Alt mit Jung gemeinsam.An diesen 20 Orten sitzen die 20 ausgezeichneten Vereine der Aktion. In Speyer wurde der Judo-Sportverein ausgezeichnet. Foto: Judo-Sportverein Speyer/Michael Volkert Stifter Dietmar Hopp rief anlässlich des 20. Jubiläums seiner Stiftung die Förderaktion Sportvereint aus.Generationsübergreifend werden im TSV verschiedene sportliche Betätigungen angeboten. Foto: Peter Brünner/TSV Buchen.Der Kampfsportverein Tatsu-Ryu-Bushido in Limburgerhof wurde für die Aktion ausgewählt. Foto: Tatsu-Ryu-Bushido Limburgerhof e.V. Der Turn- und Fecht-Club (TFC) in Ludwigshafen zählt auch zu den glücklichen Zwanzig. Foto: Daniel Flojhar/TFC 1861 e.V. Ludwigshafen.
Ort:Metropolregion Rhein-Neckar
Zielsetzung:Bewegung von Alt und Jung im Verein fördern
Projektpartner:Sportvereine der Metropolregion Rhein-Neckar
Laufzeit:2016–2017
Förderhöhe:400.000 €

„Das macht Spaß, das macht Freude! Es gibt gar kein Fremdsein zwischen Kindern und Erwachsenen“, berichtet die 70-Jährige Ria Schmich. Sie sitzt auf einem Ruderergometer im Kraftraum der Trainingsstätte Kaiserhof der Turn- und Sportgemeinschaft Seckenheim e.V. und erzählt, wie gut ihr das in 2016 neu geschaffene Senioren-Kinder-Projekt, abgekürzt Sen-Ki, tut. Die 9-jährige Sara erzählt: „Ich finde toll, mit alten Menschen Sport zu machen, weil meine Großeltern weit weg leben und ich sie nur selten sehe.“

Das Sen-Ki-Projekt wurde als erster von 20 Vereinen von der Dietmar Hopp Stiftung im Rahmen der Jubiläumsaktion Sportvereint mit 20.000 Euro belohnt. Dietmar Hopp rief zum 20-jährigen Jubiläum seiner Stiftung im Frühjahr 2016 die Aktion Sportvereint aus. Ziel war es, Sportvereine anzuregen, sich Ideen zu überlegen, wie sie sich zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Dietmar Hopp Stiftung spendete dafür insgesamt 400.000 Euro an 20 Vereine, die über die Metropolregion verteilt sind. Sportvereint sprach explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt bewarben sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen um eine Förderung. Die erste Spende wurde im Oktober 2016 bekannt gegeben. Die Aktion endete nach 12 Monaten mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Stifter Dietmar Hopp: „Eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie ein funktionierendes soziales Umfeld wird bedeutsamer, je älter die Menschen werden. Ich erhoffe mir, dass die Aktion Sportvereint nachhaltig Vorbild und Ideenlieferant ist, um zu zeigen, wie Jung und Alt miteinander in Kontakt gebracht werden können und dadurch eine ‘Win-Win-Situation‘ schaffen.“

Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung Henrik Westerberg: „Nach zwanzig Spendenübergaben können wir behaupten, dass das Ehrenamt in der Metropolregion mit Herzblut gelebt wird. Wir haben vom Rentner bis zum Krabbler sportlich Begeisterte erlebt, die es verstanden haben, dass man in der Gemeinschaft, und damit meine ich Jung mit Alt, voneinander profitiert!“ Der Sportreferent vergab Spenden an die unterschiedlichsten Vereine und erinnert sich: „Ich habe spannende Einblicke und tolle Darbietungen erhalten in Gymnastik, Langhanteltraining, Turnen, Judo, Basketball, Klettern, Laufen, Leichtathletik, Schwimmen, Kanufahren sowie Kampfkunst.“ Eigentlich, so Henrik Westerberg, sei die Sportart egal, die der Verein auslebt: „Entscheidend sind die Menschen, die im Verein Mitglied und aktiv sind. Wer möchte, der kriegt ein Miteinander hin, egal bei welcher Bewegungsform.“
Die 20 Vereine verteilen sich auf die Metropolregion Rhein-Neckar. Von Altleiningen in der Pfalz nach Buchen im Osten der Region sowie von Biblis in Südhessen nach Landau im südlichsten Teil der MRN: alle Vereine strengten sich an, den gesetzten Vorgaben der Dietmar Hopp Stiftung zu entsprechen und entwarfen unterschiedlichste Konzepte, wie Mehrgenerationensport gelebt werden kann. Detaillierte Informationen liefert die Webseite Sportvereint

Die Aktion Sportvereint ist nun beendet, die Ideen/Projekte leben weiter. Ein Anstoß in Richtung Alt und Jung hat mehr voneinander wenn sie gemeinsam Sport machen, ist getan.

Über die Aktion Sportvereint

Die Aktion Sportvereint setzt ein Zeichen und will Ideen aufzeigen, wie sich Sportvereine zukünftig besser auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen können und wie der Austausch von Jung und Alt, mit und ohne Behinderung, verstärkt wird. Die Dietmar Hopp Stiftung plant insgesamt 400.000 Euro für die Aktion ein. Sportvereint spricht explizit Sportarten an, die in den regulären Sportförderungen der Dietmar Hopp Stiftung – Eishockey, Handball, Fußball und Golf – nicht berücksichtigt werden. Insgesamt haben sich 72 Sportvereine aus der Metropolregion Rhein-Neckar mit ihren Ideen für Mehrgenerationensport um eine Förderung beworben. Auf die erste vollzogene Spendenbekanntgabe folgen bis zu drei Bekanntgaben pro Monat. Die Aktion endet nach 12 Monaten mit der letzten Spendenübergabe am 20. Oktober 2017.

Stifter Dietmar Hopp möchte mit der Aktion Generationen sportlich vereinen: „Eine gute körperliche und mentale Verfassung sowie ein funktionierendes soziales Umfeld wird bedeutsamer, je älter die Menschen werden. Ich erhoffe mir, dass die Aktion Sportvereint Vorbild und Ideenlieferant ist, um Vereinen der Metropolregion zu zeigen, wie Jung und Alt miteinander in Kontakt gebracht werden können und dadurch eine ‘Win-Win Situation‘ schaffen.“

Zur Aktion Sportvereint

Stand: November 2017

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