In sportlicher Bestzeit ist auf dem Gelände des Schwarzacher Hofs der Johannes-Diakonie Mosbach (JD) aus einem stark abgenutzten Basketballfeld mit Brachfläche ein inklusiver „Sportplatz für alle“ entstanden.
„Wie Phönix aus der Aschebahn“ sei das attraktive Bewegungs- und Bewegungsfeld aus einem zuvor eher trostlosen Tartanplatz in nur einem halben Jahr Bauzeit entstanden, sagte Meike Leupold, stellvertretende Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung, anlässlich der offiziellen Eröffnung Anfang Oktober.
Der Platz, dessen Entstehung die Dietmar Hopp Stiftung mit einer Spende in Höhe von 550.000 Euro unterstützt hat, umfasst unter anderem ein Fußball-Kleinfeld, ein 3x3 Basketballfeld, eine Tischtennisplatte, eine Boulebahn, in den Boden eingelassene, rollstuhlgerechte Trampoline und eine Aktivstation, an der verschiedene Muskelgruppen trainiert werden können. Diverse Sitzgelegenheiten zum Verweilen, eine barrierefreie Toilette und eine entsprechende Beleuchtung runden den neuen Treffpunkt ab, der ideal zwischen Wohnen, Schule und Werkstätten liegt.
Es geht bei der Anlage aber um mehr als die sportliche Aktivität: „Egal, ob ein Schuss daneben geht oder ein Ball auf dem Ring aufkommt. Beim Sport geht es nicht immer um Siege, sondern um Teilhabe“, sagte JD-Vorstand Dr. Martin Holler. Entsprechend wünschte sich Bürgermeister Mathias Haas, dass neben Klienten und Mitarbeitenden auch Bürgerinnen und Bürger Schwarzachs den Weg auf den Sportplatz für alle fänden.
Die Dietmar Hopp Stiftung hat das Projekt unterstützt, da es mehrere ihrer Förderschwerpunkte vereint: Bewegung und Gesundheit werden gefördert und Gemeinschaft und soziale Teilhabe gestärkt. „Außerdem hat uns überzeugt, dass Klienten und Schwarzacherinnen an den Plänen mitwirken konnten“, so Meike Leupold.
