Dienstag, 17. Dezember 2013

Erster Hort in der Metropolregion Rhein-Neckar als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert

v.l.n.r.: Meike Leupold (Dietmar Hopp Stiftung/Stiftung Haus der kleinen Forscher), Yvonne Kesselring und Barbara Hackbarth-Burkart (beide: Netzwerk Südwestmetall Rhein-Neckar), Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard, Hortleitungen Angela Röser und Paul Jöst sowie Andreas Salewski (Stadt Weinheim) freuen sich mit den Kindern über die Hortzertifizierung. Foto: Stadt Weinheim

Netzwerk Südwestmetall Rhein-Neckar zeichnet Hort im Rolf-Engelbrecht-Haus Weinheim aus

Dietmar Hopp Stiftung Partner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

Spaghettitürme, Bechertelefon, Magnetschwebebahn und Flaschentornado – die Schülerinnen und Schüler im Hort des Rolf-Engelbrecht-Hauses strotzen nur so vor Forschergeist. Seit 2011 macht der Schülerhort erfolgreich und engagiert beim „Haus der kleinen Forscher“ im Modellnetzwerk Südwestmetall Rhein-Neckar mit und integriert Fragestellungen aus den Bereichen Naturwissenschaft, Mathematik und Technik in den Alltag. Die pädagogischen Fachkräfte werden durch Fortbildungen und umfangreiche Materialien dabei unterstützt, die Kinder auf ihrer Entdeckungsreise zu begleiten. Nun wurde der Schülerhort am 13. Dezember 2013 als erster Hort im Modellprojekt „Sechs- bis zehnjährige Kinder“ von Barbara Hackbarth-Burkhart und Yvonne Kesselring vom Südwestmetall-Netzwerk Rhein-Neckar als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet und zertifiziert. Mit der Plakette wird das Engagement des Schülerhorts nach außen sichtbar.

Die Auszeichnung zum „Haus der kleinen Forscher“ feierten die Schüler und Pädagogen des Schülerhorts gemeinsam mit Eltern, Schulleitern, Vertretern des Südwestmetall-Netzwerks, Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard, Vertretern der Stadt Weinheim und der Dietmar Hopp Stiftung. Gezeigt wurde ein Film, der die Forscherprojekte der Kinder dokumentierte. An mehreren Forscherstationen zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre Experimente und erklärten sie den interessierten Gästen fachkundig.

„Herzlichen Glückwunsch zur Zertifizierung! Ihr Kinder hier im Hort des Rolf-Engelbrecht-Hauses seid richtige Vorreiter und echte Spürnasen in der Erprobung von naturwissenschaftlichen Inhalten und Materialien. Allen kleinen und großen Forschern wünsche ich weiterhin ausgezeichnete Freude beim Experimentieren und Entdecken! Bliebt neugierig und wissbegierig!“, so Meike Leupold, Referentin der Dietmar Hopp Stiftung und Mitglied im Stiftungsrat im „Haus der kleinen Forscher“ anlässlich der Zertifizierung.

Über die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher” engagiert sich seit 2008 mit einer bundesweiten Initiative für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Sie unterstützt mit ihren Angeboten pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise durch den Alltag zu begleiten. Seit 2011 können Horte und Grundschulen beim “Haus der kleinen Forscher” mitmachen. Die Modellphase lief bis Herbst 2013. Mit dem Bildungsprojekt “Sechs- bis zehnjährige Kinder” schafft die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ im Sinne einer lückenlosen Bildungsbiographie einen fließenden Übergang für ihr Angebot. So können die Kinder ihre ersten Lernerfahrungen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik im Anschluss an ihre Kitazeit weiter vertiefen. Bundesweit werden derzeit rund 27.000 Einrichtungen erreicht, 230 Netzwerke wurden gegründet und es engagieren sich über 600 Trainerinnen und Trainer. Die Dietmar Hopp Stiftung hat das „Haus der kleinen Forscher“ mitbegründet und seit 2008 mit 2,9 Millionen Euro gefördert. Weitere Partner der Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und die Autostadt in Wolfsburg. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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