Dienstag, 06. September 2016

1. Metropolregion HandballCup erfolgreich in Wiesloch ausgetragen

Die Friesenheimer Siegerinnen von der TSG zeigten Kampfgeist. Mit im Bild: Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann (l.). Foto: Uwe Knebel/ Sportregion Rhein-Neckar e.V.Die Spieler der SG Pforzheim setzten sich gegen die Favoriten durch. Mit im Bild: Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann (l.). Foto: Uwe Knebel/Sportregion Rhein-Neckar e.V.Den Auftakt des Turniers begleiteten Stephanie Wirth, Geschäftsführerin der Sportregion Rhein-Neckar e.V. (l.) und Dr. Ingrid Rupp, Referentin der Dietmar Hopp Stiftung (r.). Foto: Uwe Knebel/Sportregion Rhein-Neckar e.V.

TSG Friesenheim und SG Pforzheim setzten sich gegen Favoriten durch

Dietmar Hopp Stiftung unterstützte Turnier mit 4.500 Euro

Die erste Auflage des Metropolregion HandballCups ist am 3. und 4. September 2016 erfolgreich ausgetragen worden. Die Jugendmannschaften aus Friesenheim und Pforzheim qualifizierten sich bereits im Vorrundenturnier am Samstag für das Finale und bezwangen schließlich die Favoriten. Am Ende freuten sich zwei Überraschungssieger, Handballfans und Veranstalter, die ein hochklassiges und gut besuchtes Turnier sahen. Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann lobte: „Was die Spielerinnen und Spieler hier für ein Handball geboten haben, war überragend.“

Dietmar Hopp liegt neben Eishockey, Golf und Fußball auch die Förderung der Jugend im Handball am Herzen. Für die Ausrichtung des Turniers spendete die Dietmar Hopp Stiftung 4.500 Euro an die Initiatorin der Veranstaltung, die Sportregion Rhein-Neckar e.V. Dr. Ingrid Rupp, Referentin der Dietmar Hopp Stiftung, betonte zum Auftakt die positive Wirkung von Sport auf die Jugend und die motivierende Ausstrahlung von Turnieren. „Handball ist stark in der Region und soll weiterhin auch so attraktiv bleiben. Wir freuen uns, ein Förderer des sportlichen Wettbewerbs zu sein“, so Dr. Ingrid Rupp. Stephanie Wirth, Geschäftsführerin der Sportregion Rhein-Neckar e.V., dankte allen Beteiligten für die gute Organisation und wünschte den Sportlern viel Erfolg.

Im Vorfeld nach einem Favoriten bei den B-Junioren gefragt, hätten viele sicher auf die SG Kronau/Östringen getippt. Bis zum Finale wurde der Bundesliga-Nachwuchs dieser Rolle auch gerecht. Doch im Aufeinandertreffen mit den Pforzheimern zeichnete sich schnell ab, dass der Turniersieg keineswegs in trockenen Tüchern war. Erst nach knapp zwanzig Minuten egalisierten die Junglöwen erstmals, bis zur letzten Minute stand es Remis. Per Siebenmeter gelang dem Überraschungsfinalisten schließlich der entscheidende Treffer, der den Weg zum 10:8-Erfolg ebnete.

Während die beiden stärksten B-Junioren bis zum Schluss auf Augenhöhe agierten, fiel das Finale der Mädchen einseitiger aus. Nach einer äußerst ausgeglichenen Gruppenphase lief die TSG Friesenheim dem SV Bensheim/Auerbach im Endspiel schnell mit dem Sieg davon. Ihren früh herausgespielten Vier-Tore-Vorsprung verwalteten die „Eulen“ souverän, bevor sie schließlich sogar auf den 18:9-Endstand erhöhten. Erfolgreich waren die Friesenheimer auch bei den Einzelpreisen. Neben Maike Freitag, die sich mit 19 Treffern die Torjägerkanone sicherte, wussten sie mit Lara Schneider und Bastian Wilbrand gleich beide als beste Spieler ausgezeichneten Akteure in ihren Reihen.

Durch die starke Leistung der beiden Qualifikanten sahen sich vor allem die Ausrichter des Metropolregion HandballCups bestätigt. Sie konnten sicher sein, bereits bei der Premiere ein durchgehend starkes Teilnehmerfeld ins Rennen geschickt zu haben. „Wir haben vorher gesagt, dass auch die Qualifikanten durchaus Chancen auf den Turniersieg haben. Das hat sich mehr als bestätigt“, freute sich Harald Sauter von der gastgebenden TSG Wiesloch. Alle Handballfreunde, die schon am Samstag in die Halle geströmt waren, bekamen so bereits beide späteren Turniersieger zu sehen. Am Ende blieb bei allen Beteiligten ein Turnier in Erinnerung, das Lust auf Mehr macht.

Über die Sportregion Rhein-Neckar e.V.

Der Verein Sportregion Rhein-Neckar wurde 2004 mit dem Ziel gegründet, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region auch im Sport zu festigen und zukunftsorientiert auszubauen. Er versteht sich als Netzwerk und Koordinator zur Förderung des Sports in der Metropolregion Rhein-Neckar, als Motor für neue Ideen und Partner bei deren Umsetzung.

Unter dem Dach des Vereins wirken Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen sowie Vereinen und Verbänden der Rhein-Neckar-Region partnerschaftlich und länderübergreifend zusammen. Durch Bündelung von Wissen und praktischer Erfahrung entstehen aus guten Ideen Einzelner gemeinsame, innovative Projekte im Sport. Zu den Highlights zählen der SportAward Rhein-Neckar sowie die Olympiateams – aktuell Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar.

24 namhafte Frauen, darunter Geschäftsstellenleitern Katrin Tönshoff der Dietmar Hopp Stiftung, und Männer engagieren sich ehrenamtlich im Vorstand, den Vorsitz führt Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg. Weitere Mitglieder unterstützen fachlich in vier Beiräten. Ihrer Arbeit voran geht die leidenschaftliche Identifikation mit der Metropolregion Rhein-Neckar.

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