Donnerstag, 19. September 2019

Dietmar Hopp weiht neue Heimat seiner Stiftung ein

Jetzt ist das neue Gebäude offiziell eröffnet: Henrik Westerberg (Projektleiter), Dietmar Hopp, Martin Vorfelder (Architekt) und Eicko Schulz-Hanßen (Geschäftsführer Golf-Club St. Leon-Rot, von links) durchschneiden das symbolische rote Band.Stifter Dietmar Hopp zeigt sich mit Meike Leupold (stellvertretende Leitung), Isabel Hopp und Heike Bauer (Leiterin der Stiftung) vor dem neuen Gebäudekomplex in der Opelstraße 28 in St. Leon-Rot, das unter anderem die Büroräume der Dietmar Hopp Stiftung beherbergt.Projektleiter Henrik Westerberg bei der Schlüsselübergabe an den Stifter. Der Schlüssel ist mit der Silhouette des Gebäudes verziert.Dietmar Hopp dankte in seiner Rede allen Projektbeteiligten für ihr hervorragendes Engagement und hob die Synergieeffekte hervor, die durch das Miteinander mehrerer Institutionen unter einem Dach entstehen werden.Das vierstöckige Gebäude in unmittelbarer Nähe des Golf-Clubs St. Leon-Rot entstand in knapp 19-monatiger Bauzeit.

Gebäudekomplex in der Opelstraße 28 offiziell eröffnet

Mehrere Organisationen unter einem Dach

Vor wenigen Wochen hat die Dietmar Hopp Stiftung ihr neues Zuhause bezogen, am Donnerstag, den 19. September 2019, wurde nun der vierstöckige Gebäudekomplex in der Opelstraße 28 in St. Leon-Rot unter Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste offiziell durch den Stifter und Geschäftsführer Dietmar Hopp eingeweiht. In den auf knapp 4.500 Quadratmetern verteilten Räumlichkeiten sind neben den Geschäftsräumen der Stiftung auch Arbeitsplätze für Partnerorganisationen wie Anpfiff ins Leben e.V. und Golf Club St. Leon-Rot e.V. sowie das Schülerwohnheim für den Golf-Nachwuchs untergebracht.

„Ich freue mich sehr darüber, dass meine Stiftung, deren altes Bürogebäude nur wenige Meter von hier entfernt zu klein geworden war, nun über mehr Platz und moderne Arbeitsbedingungen verfügt und mit anderen Einrichtungen, mit denen sie eng zusammenarbeitet, unter einem Dach ist“, sagte Dietmar Hopp anlässlich der Feierlichkeiten. Das vormals am aktuellen Standort in der Opelstraße stehende Gebäude wurde im Oktober 2017 abgerissen, der Spatenstich für den Neubau erfolgte einen Monat später, im Juli 2018 wurde Richtfest gefeiert. Die Planung und Umsetzung lag im Verantwortungsbereich des Architekten Martin Vorfelder.

Henrik Westerberg, Referent Sport der Dietmar Hopp Stiftung und Projektleiter der Baumaßnahme, betonte: „Von der Planung und Bauphase bis zur Fertigstellung und dem Einzug waren es anstrengende, aber spannende Monate. Jetzt beginnt für uns ein neuer Abschnitt, denn aufgrund der modernen Infrastruktur und der räumlichen Nähe zu Projektpartnern werden wir unsere Arbeit noch effektiver gestalten.“ Beim Bau wurde Wert darauf gelegt, auf erneuerbare Energien zurückgreifen zu können und höchsten technischen Standards zu entsprechen. So erfolgt zum Beispiel die Wärme- und Kältegewinnung über Geothermie und das Flachdach ist mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet. „Für sensible Bereiche ist eine Gaslöschanlage vorgesehen und die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verfügt über einen Wirkungsgrad von 80 Prozent“, so Westerberg. Der Komplex ist in Stahlbetonmassivbau errichtet worden und verfügt zusätzlich zu den vier Etagen über ein Kellergeschoss und eine Tiefgarage für bis zu 50 Golfkarts.

Im ersten Obergeschoss befindet sich ein Lernbereich für bis zu 50 Kinder und Jugendliche, die durch das Konzept des Förderstützpunkts Golf von Anpfiff ins Leben e.V. gefördert werden. Der Lernbereich wird dem Verein zur gemeinnützigen Nutzung zur Verfügung gestellt. An das neue Verwaltungsgebäude angegliedert ist ein Schülerwohnheim für Nachwuchsgolfspieler, das vom Golf Club St. Leon-Rot in Zusammenarbeit mit dem Landessportverband Baden-Württemberg getragen wird und mit mehreren Zweibettzimmern sowie einem Ess- und Loungebereich ausgestattet ist. „Die neuen Möglichkeiten komplettieren das einzigartige Golfförderkonzept des Clubs, in dem nun bisher fehlende Lösungen hinsichtlich Schule, Wohnen und Entwicklungssteuerung geschaffen werden“, sagte Eicko Schulz-Hanßen, der Geschäftsführer des Golf Clubs, in seiner Begrüßungsrede. „Somit wird unsere Förderung mit Leuchtturmprojekten anderer Sportarten, wie zum Beispiel Fußball, vergleichbar.“

Um 16 Uhr durchschnitt Dietmar Hopp vor dem Gebäude das „Rote Band“ – ein symbolischer Akt für den bereits vollzogenen Umzug und den Aufbruch in die Zukunft der Stiftung. „Die modernen Räume inklusive der Besprechungszimmer, die uns bislang fehlten, sowie die unmittelbare Nähe zu Partnerorganisationen sorgen für ein deutlich verbessertes Arbeitsumfeld“, beschreibt Heike Bauer, die Leiterin der Dietmar Hopp Stiftung, die neue Heimat. „Ich bin mir sicher, dass nicht nur wir als Stiftung davon profitieren werden, sondern auch unsere Partner die positiven Effekte spüren werden.“

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