Donnerstag, 24. Januar 2019

Förderung des Frauen-Fußballs

Jubel bei den Damen des SC Sand über ihren dritten Sieg beim SAP FußballCup. Foto: Mirko KappesAnne van Bonn vom SC Sand erzielte im Finale gegen den 1.FC Köln den Treffer zum 3:1. Foto: Mirko Kappes

Dietmar Hopp Stiftung fördert Turnier erneut mit 7.500 Euro

Beliebter SAP FußballCup zum elften Mal ausgetragen

Frauen-Fußball vom Feinsten wurde bei den drei Metropolregion Rhein Neckar FußballCups in der Rauenberger Mannaberghalle geboten. Im Finale des SAP FußballCups, den sich das Bundesliga-Team des SC Sand sicherte, kam zudem noch eine Prise Dramatik hinzu. Wie schon in den Jahren zuvor unterstützte die Dietmar Hopp Stiftung dieses Event mit 7.500 Euro für den ausgerollten Kunstrasen in der Sporthalle. Einige Tage vor und nach dem Turnier können die Schulen zusätzlich den Kunstrasen nutzen, was jedes Jahr aufs Neue ein Highlight für die Schüler aus Rauenberg ist.

Der zum elften Mal ausgetragene Metropolregion Rhein Neckar FußballCup setzt sich aus drei Turnieren zusammen: Dem SAP FußballCup für Frauen-Mannschaften, dem ENTEGA FußballCup für U17-Juniorinnen sowie dem Sodexo FußballCup, der als Qualifikationsturnier für den SAP FußballCup dient. „Wir haben viele spannende Spiele auf hohem Niveau gesehen“, sagt Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, und ergänzt: „Das ist auch der Grund, warum wir die Organisatoren gerne unterstützen: Viele talentierte Mädchen und junge Frauen jagen hier mit Leidenschaft dem Ball hinterher und können auf diesem hohen Level wertvolle Erfahrungen sammeln.“

Der SAP-Frauen-Fußball-Cup gehört deutschlandweit zu den wichtigsten Hallenturnieren. Im Finale trafen der SC Sand, der sich im Halbfinale gegen den Qualifikanten, die U20 der TSG Hoffenheim, durchgesetzt hatte, und der 1.FC Köln (5:2 gegen Bayer Leverkusen) aufeinander. Die Partie wog hin und her, Sand führte kurz vor Schluss mit 3:2 und kassierte noch den vermeintlichen Ausgleichstreffer – allerdings zum Entsetzen des Kölner Anhangs erst eine Sekunde nach dem Ertönen der Schlusssirene. Der SC Sand sicherte sich somit zum dritten Mal nach 2015 und 2017 den Turniersieg, zudem wurde Sylvia Arnold, die auch im Finale traf, als beste Spielerin ausgezeichnet.

Die Stimmung in der Mannaberghalle war trotz des frühzeitigen Ausscheidens der TSG-Frauen großartig. Der Sportkreis-Vorsitzende Gerhard Schäfer lobte: „Diese Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr besser, schöner und größer.“ Den Sieg beim ENTEGA FußballCup sicherte sich der TSV Crailsheim vor der TSG Hoffenheim und dem VfL Sindelfingen.

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