Mittwoch, 27. Februar 2019

Gemeinschaftswohnprojekt in Schwetzingen

Die zukünftigen Bewohner des Wohnprojekts bringen gemeinsam mit Bürgermeister Dr. René Pöltl, Carina Schneider (Dietmar Hopp Stifung), Heiko Zillich und Emine Yildirim (habito e.V.), Patrick Alberti (Behindertenbeauftragter des Rhein-Neckar Kreises) und Gabriele Wrensch (PRO DOWN e.V.) den ersten Stein im alten Gebäude in der Schützenstraße zum Fall. Foto: Dorothea LenhardtFranziska freut sich schon darauf, bald in das Haus in der Schwetzinger Nordstadt einzuziehen. Foto: Dorothea LenhardtAlle Beteiligten freuen sich riesig über den Spendenscheck, den Carina Schneider (Referentin der Dietmar Hopp Stiftung) beim Baustellenfest überreichte. Foto: Dorothea Lenhardt

In der Schwetzinger Nordstadt entsteht ab März 2019 ein integratives Wohnprojekt mit Modellcharakter

Dietmar Hopp Stiftung unterstützt Wohnprojekt mit 500.000 Euro

Jetzt geht’s los: Ein Baustellenfest markierte am Mittwoch 27. Februar 2019 den Beginn der Bauphase für das integrative Gemeinschaftswohnprojekt in der Schützenstraße 6 in der Schwetzinger Nordstadt. Die Vereine habito und PRO DOWN Heidelberg setzen hier ein integratives Wohnprojekt für junge Menschen mit Behinderung um. Im Beisein von Oberbürgermeister Dr. René Pöltl und den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern fielen bei der Feier symbolisch die ersten Steine des baufälligen Bestandsgebäudes. In den folgenden Monaten soll das alte Haus einem barrierefreien Neubau weichen. Anlässlich des Baustellenfestes überreichte Carina Schneider, Referentin für Bildung und Soziales der Dietmar Hopp Stiftung einen symbolischen Spendenscheck an den Träger des Wohnprojektes Schützenstraße, den gemeinnützigen Verein Habito e.V. Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt das Bauvorhaben mit Modellcharakter mit einer Spende in Höhe von 500.000 Euro.

Als Einzugstermin peilen die verantwortlichen Architekten Dezember 2020 an. Acht junge Erwachsene mit geistiger Behinderung werden dann als Mieter in die geplanten vier Zwei-Zimmer-Wohnungen einziehen – eine Gruppe, die sich selbst gefunden hat und die in Schwetzingen bereits gut vernetzt ist. Zusätzlich zu den Wohnbereichen entstehen im Erdgeschoss des Gebäudes attraktive Gemeinschaftsflächen, die den Hausbewohnern ebenso wie der Nachbarschaft offenstehen. Hier ist Raum für generationenübergreifende Begegnung, gegenseitiges Kennenlernen und für gemeinsame Projekte, die den ganzen Stadtteil bereichern sollen. In Schwetzingen gibt es bislang noch kein vergleichbares Wohn- bzw. Gemeinschaftsprojekt.

Der in Schwetzingen verankerte Verein PRO DOWN e.V. setzt sich seit über 16 Jahren für die Integration von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderung in Freizeit und Familie ein. Habito e.V. begleitet seit 2006 Menschen mit Behinderungen im Lebensbereich Wohnen, seit 2013 auch in der beruflichen Bildung, gestaltet das Mehrgenerationenhaus Schweizer Hof in Heidelberg-Rohrbach und begleitet den Aufbau von gemeinschaftlichen Mehrgenerationen-Wohnprojekten.

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