Mittwoch, 17. April 2019

Neues Sportheim für den SV Wagenschwend

Der SVW-Vorsitzende Ralf Weinmann steht mit überdimensionalem Schlüssel in der Hand und den Sponsoren an seiner Seite vor der „Blauen Wand“. Foto: SV 1929 Wagenschwend e.V.Dank einer Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 100.000 Euro strahlt das Sportheim in neuem Gewand. Foto: SV 1929 Wagenschwend e.V.So sah es vor dem Umbau bzw. während der Modernisierungsarbeiten, an denen sich viele Ehrenamtliche beteiligten, im Inneren des Sportheims aus. Foto: SV 1929 Wagenschwend e.V.

Dietmar Hopp Stiftung spendet 100.000 Euro

Belohnung für hohes ehrenamtliches Engagement

„SVW2029“ nennt sich das Konzept, mit dem sich der SV Wagenschwend auf sein 100-jähriges Bestehen vorbereitet. Bereits zum 90. Geburtstag freute sich nun der Limbacher Stadtteilverein über den Abschluss der Modernisierungsarbeiten an seinem Sportheim, die wichtiger Bestandteil von „SVW2029“ waren. Die Dietmar Hopp Stiftung beteiligte sich mit 100.000 Euro an den Gesamtkosten dieses Projekts in Höhe von 460.000 Euro.

Aus den ersten zaghaften Planungen sei schnell ein „baulicher Rundumschlag“ geworden, erklärte der erste Vorsitzende des SVW Ralf Weinmann anlässlich der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten. Neben dem Sportheim mit seiner überdachten Terrasse wurden auch noch ein Festversorgungshäuschen samt Toilette für Spielplatzbesucher gebaut und zwei Flutlichtmasten erneuert, so dass am Ende eine Summe zusammenkam, die der 363 Mitglieder zählende Verein alleine nicht hätte stemmen können.

Der SVW hat eigens eine „Blaue Wand“ aufgestellt, auf der alle Gönner und Unterstützer verewigt sind und auch der Dietmar Hopp Stiftung ein entsprechendes Plätzchen eingeräumt. Henrik Westerberg, Sportreferent der Dietmar Hopp Stiftung, hatte sich vom großen Engagement der Wagenschwender überzeugen können, woraufhin die Stiftung die Unterstützung für die Umbauarbeiten bewilligte. „Hier sind sehr engagierte Menschen am Werk, die mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit einen wichtigen Beitrag für ein fruchtbares soziales Miteinander in Limbach leisten. 117 Männer und Frauen haben hier 7.200 Helferstunden geleistet, das ist aller Ehren wert“, so Westerberg.

Heinz Janalik, der Ehrenvorsitzende des Badischen Sportbundes, bezeichnete das neue Sportheim als „Crème de la Crème“ der Klubhäuser. Nach der Übergabe eines symbolischen, gravierten Riesenschlüssels an den ersten Vorsitzenden endete der offizielle Teil, die anschließenden Feierlichkeiten läutete der Musikverein ein, indem er das „Böhmische Lied“ anstimmte. Die „Nationalhymne der Blasmusiker“ ist das Lieblingslied der SVW-Gemeinde.

Zur Homepage des SV 1929 Wagenschwend e.V.

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