Zeitgemäße Spielstätte in Schifferstadt eingeweiht

Um einen ganzjährigen Spielbetrieb für die stetig steigende Zahl an Mitgliedern zu gewährleisten, hat der FSV 1913/23 Schifferstadt e.V. seinen Platz umgestaltet. Im Sommer wurde der neue Kunstrasenplatz eingeweiht.

„Der alte Tennenplatz war mehr als renovierungsbedürftig und in den Herbst- und Wintermonaten zum Teil nicht bespielbar“, erklärt Oskar Derryk, erster Vorstand des traditionsreichen Fußballvereins mit seinen rund 650 Mitgliedern. Etwa 220 von ihnen sind Kinder und Jugendliche. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen über den Fußball die Möglichkeit geben, neue Freundschaften zu schließen und mit der Sportart ihrem natürlichen Bewegungsdrang gerecht zu werden“, betont er. Grundlage dafür sei eine zeitgemäße Spielstätte für die Zukunft.

Um dies zu erreichen, wurde der alte Platz abgerissen und ein Untergrund mit Drainage und Beregnungsanlage für den neuen Kunstrasenplatz angelegt. Beim Kunstrasenplatz habe man sich bewusst für eine nachhaltige und nicht gesundheitsschädliche Korkfüllung entschieden. Tore und Auswechselbänke komplettieren die neue Spielstätte.

Die Gesamtkosten in Höhe von 458.000 Euro konnten mit Zuschüssen von Land, Kreis und Stadt sowie durch Eigenleistungen und Spenden gestemmt werden. Die Dietmar Hopp Stiftung hat den Neubau des Rasenspielfeldes mit 50.000 Euro gefördert.

„Der FSV hat eine wichtige gesellschaftliche Funktion, die über den Sport hinaus reicht. Durch seine Jugendabteilung engagiert sich der Verein im gesellschaftlichen und sozialen Bereich und bietet Kindern und Jugendlichen eine Stätte des Zusammenkommens und gemeinsamen Sports. Damit das Vereinsleben eine Zukunft hat, haben wir das Projekt gern unterstützt“, sagt Henrik Westerberg, Referent Sport bei der Dietmar Hopp Stiftung. Unter anderem unterstützt die Jugendabteilung des Vereins Aktivitäten, bei denen sich der FSV in den jährlichen Veranstaltungskalender der Stadt Schifferstadt oder der Kultur- und Sportvereinigung Schifferstadt einbringt. Darüber hinaus gibt es zum Beispiel eine Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung von Kindern und Jugendlichen und der Sportplatz kann auch von Flüchtlingen und ihren Betreuern genutzt werden: „Das ist unser Beitrag, um den zumeist traumatisierten Menschen über den Fußball etwas Lebensfreude zu schenken und sie in die Gesellschaft zu integrieren“, weist Oskar Derryk auf einen wichtigen Aspekt des Engagements seines Vereins hin, in dem es eben um so viel mehr als Tore und Tabellenstand geht.