„Haus der kleinen Forscher“ - Forschen beginnt mit Fragen

Naturwissenschaften sind spannend! Kinder einer Kindertagesstätte experimentieren mit dem "Flaschentornado". Foto: Stiftung Haus der kleinen ForscherSeit 2011 sind kleine Forscher deutschlandweit auch in Horten und Grundschulen aktiv. Die Angebote für sechs- bis zehnjährige Kinder vertiefen die ersten Lernerfahrungen aus der Kita im MINT-Bereich. Foto: Stiftung Haus der kleinen ForscherRegelmäßig bieten das Haus der kleinen Forscher und die lokalen Netzwerke Fortbildungen für Trainerinnen und Trainer sowie für die pädagogischen Fachkräfte an. Foto: Stiftung Haus der kleinen Forscher
Ort:Deutschland
Zielsetzung:Frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Projektpartner:Stiftung „Haus der kleinen Forscher“
Laufzeit:seit 2007
Förderhöhe:5.450.000 €

Wo versteckt die Natur ihre Farben? Wie baut man einen Flaschentornado und wie viel Luft passt in eine Seifenblase? Emma ist eine kleine Forscherin. In ihrer Kindertagesstätte gibt es wöchentlich einen Forscher-Nachmittag, auf den sie sich ganz besonders freut. Die Erzieherin von Emma wurde vom „Haus der kleinen Forscher“ in Workshops fortgebildet und mit pädagogischem Begleitmaterial für das Forschen ausgestattet.

Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ engagiert sich für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Gemeinsam mit ihren Netzwerkpartnern vor Ort bietet die Stiftung bundesweit ein Bildungsprogramm an, das pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei unterstützt, Kinder im Kita- und Grundschulalter qualifiziert beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten. Das „Haus der kleinen Forscher“ verbessert Bildungschancen, fördert Interesse am MINT-Bereich und professionalisiert dafür pädagogisches Personal.

Derzeit entdecken und forschen in ganz Deutschland in rund 33.000 Kindertagesstätten, Horten und Grundschulen Mädchen und Jungen. Seit 2011 wird mit dem Bildungsprojekt “Sechs- bis zehnjährige Kinder” ein fließender Übergang für das Bildungsangebot der Stiftung geschaffen, damit Kinder aus der Kita ihre ersten Lernerfahrungen im MINT-Bereich im Grundschulalter weiter vertiefen können. Seit 2018 bietet das “Haus der kleinen Forscher” Kitas, Horten und Grundschulen in Deutschland Fortbildungen und Materialien zur Bildung für nachhaltige Entwicklung an und ergänzt damit ihr Bildungsangebot. Erstmals gibt es auch spezielle Angebote für Kita-Leitungen. 2020 entstehen weitere BNE-Angebote, die sich inhaltlich mit konkreten Zielen nachhaltiger Entwicklung, den sog. SDGs, beschäftigen. Dabei wird das Ziel “Nachhaltiger Konsum” im Fokus stehen.

Die Idee zur Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ entstand bereits im Jahre 2006 aus dem Projekt „McKinsey bildet”. Als Mitbegründer und Partner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat die Dietmar Hopp Stiftung seit 2007 bereits 5.450.000 Euro bereitgestellt, damit die Initiative bundesweit Früchte trägt. Weitere Partner sind die Helmholtz-Gemeinschaft, die Siemens Stiftung, die Dieter Schwarz Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und steht unter der Schirmherrschaft von Bildungsministerin Anja Karliczek.

(Stand des Textes: Juni 2020)

www.haus-der-kleinen-forscher.de

Video zur Bildungsinitiative (Stand: 2016)

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