Manege frei für den Tausendtraum

Die Erfinder mit ihrem "Klatsch-o-meter". Foto: Jan A. PfeiferGänzlich furchtlos sind die Fakire. Foto: Jan A. PfeiferAuch ein Clown darf im Circus natürlich nicht fehlen. Foto: Jan A. PfeiferDie Aufführungen finden in einem echten Circuszelt statt. Foto: Tim Reismann
Ort:Wiesloch
Zielsetzung:Gewaltprävention durch Stärkung der Kinder und des Gemeinschaftsgefühls
Projektpartner:Förderverein der Schillerschule Wiesloch e.V.
Laufzeit:2008/2012
Förderhöhe:6.000 €

Trommelwirbel und Tusch! Manege frei für die Künstler und Artisten des Circus Tausendtraum!

Der Vorhang öffnet sich, der Circusdirektor begrüßt die Zuschauer und kündigt zuerst die Erfinder des lustigen „Klatsch-o-meters“ an, mit dem das Klatschvermögen der Gäste geprüft wird. Bei der nächsten Nummer „fliegen“ kleine Piloten über das Hochseil. Anschließend bringen mutige Fakire die Zuschauer zum Staunen, denn sie betreten Glasscherben mit nackten Füßen und haben keine Angst, sich auf ein spitzes Nagelbrett zu legen. Verblüffend ist die Nummer der Zauberer, bei der sich ein Junge einfach in Luft auflöst. Als nächstes entsteht ein buntes Farbenspiel in der Manege, denn Jongleure wirbeln leuchtende Reifen, Keulen und Bälle durch die Luft. Als Abschluss bauen Bodenakrobaten eine menschliche Pyramide, die kein bisschen wackelt. Applaus, Applaus! Ein Circustraum ist wahr geworden…

Bei den Projektwochen an der Schillerschule mit dem „Circus Tausendtraum“ konnten sich klassen- und jahrgangsübergreifend jeweils alle 450 Schüler je nach ihren Fähigkeiten einbringen und sich im Laufe der Probewochen zu kleinen Artisten entwickeln. Angeleitet wurden sie dabei vom Tausendtraum-Team, das aus Sozialpädagogen und professionellen Artisten sowie Kleinkünstlern besteht. Das Wesentliche der Circuspädagogik ist der ganzheitliche Ansatz – es zählt nicht die artistische Höchstleistung, sondern das Miteinander und die spielerische Förderung von sozialen, motorischen, psychischen und kognitiven Fähigkeiten. Die Mischung aus Herausforderung, spannendem Erlebnis und Grenzerfahrung fördert das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein der Schüler. Höhepunkt des Projekts waren selbstverständlich die Aufführungen vor Publikum, die in einem echten Circuszelt stattfanden.

Die Dietmar Hopp Stiftung förderte 2008 und 2012 die Durchführung des Gewaltpräventionsprojekts „Circus Tausendtraum“ an der Wieslocher Schillerschule mit insgesamt 6.000 Euro.

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