Stärkung für ein Leben ohne Sucht

Die "Rauschbrille" simuliert eindrucksvoll den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol und andere psychotrope Substanzen. Foto: Stiftung SehnSuchtDas Konsumprofil verdeutlicht den eigenen Konsum von Kaffee, Nikotin, Alkohol, Internet etc. Foto: Stiftung SehnSuchtDas Team der Stiftung SehnSucht besteht aus einem Sozialarbeiter und einem Ex-Süchtigen und begegnet den Jugendlichen auf Augenhöhe. Foto: Stiftung SehnSucht
Ort:Metropolregion Rhein-Neckar
Zielsetzung:Suchtprävention für Jugendliche
Projektpartner:Stiftung SehnSucht
Laufzeit:2010-2011
Förderhöhe:15.000 €

Erfahrungen mit Sucht machen Jugendliche immer früher. Hier zeigt sich eine Welt, die sich intakter, spannender und besser anfühlt, als die eigene Lebensrealität. Sucht fängt nicht erst bei illegalen Drogen an. Auch beim Konsum von Kaffee, Zigaretten, Alkohol und Medikamenten ist das richtige Maß geboten. Und vieles andere, was Spaß macht, kann ebenso süchtig machen: Computerspiele, Internet, Handy, Shopping, Essen, Sport…

Damit Jugendliche ihr eigenes Konsumverhalten reflektieren und ihre persönlichen Suchtpotentiale erkennen, bietet die Stiftung SehnSucht bundesweit spezielle Suchtpräventionsprogramme an. Hierbei geht es um realistische Auseinandersetzung mit der aktuellen Lebenssituation der Jugendlichen und um tabulose Aufklärung „ohne erhobenen Zeigefinger“. Die Programme werden in Schulklassen ohne Lehrer durchgeführt. So erfolgt die Präventionsarbeit der Stiftung SehnSucht auf Augenhöhe und im Dialog: Ein Sozialarbeiter gibt den Jugendlichen fundiertes Wissen über legale und illegale Drogen sowie süchtiges Verhalten weiter und bietet gezielte interaktive Übungen an. Ein ehemals Süchtiger spricht authentisch über seine eigenen Erfahrungen mit der Sucht und steht den Schülern Rede und Antwort.

Mit ihren Suchtpräventionsprogrammen will die Stiftung SehnSucht Jugendliche stark machen gegen ein Leben im Rausch und sie darin unterstützen, lebenswerte Perspektiven zu entwickeln. Angeboten werden „Light“- und Intensivprogramme sowie einzelne Bausteine zu speziellen Verhaltenssüchten wie Computer oder Essen. Alle Veranstaltungen sind zweiteilig: Der erste Teil der Programme ist jeweils der Primärprävention, der zweite Teil der Sekundärprävention und damit dem Stärken der jugendlichen Persönlichkeit gewidmet.

Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützte die Durchführung von Suchtpräventionsprogrammen der Stiftung SehnSucht an Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar mit einem Betrag in Höhe von 15.000 Euro.

www.stiftung-sehnsucht.de

Internetseite für Jugendliche mit anonymer Online-Beratung www.zusammenohne.de

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