Bestrahlung kleiner Patienten

Junge wird bestrahlt

Kinder benötigen bei der Strahlentherapie eine intensive Betreuung.

Ort:Heidelberg
Zielsetzung:Linearbeschleuniger zur Bestrahlung kindlicher Tumore
Projektpartner:Universitätsklinikum Heidelberg
Laufzeit:1997
Förderhöhe:494.000 €

Rund 2.000 Kinder und Jugendliche erkranken jedes Jahr an Krebs. Viele dieser Kinder müssen sich im Rahmen der Tumorbehandlung einer Strahlentherapie unterziehen. Die Strahlenbehandlung selbst stellt für die Kinder einen schmerzlosen Eingriff dar, der jedoch aufwendig ist. Kinder benötigen eine intensivere Betreuung als erwachsene Patienten, was einen rund drei- bis vierfach erhöhten Zeitaufwand bedeutet. Bei kleinen Kindern ist in der Regel eine Narkose erforderlich, um die Strahlentherapie durchführen zu können. Ältere Kinder benötigen mehr Zuwendung, um das Erlebnis der Bestrahlung verarbeiten zu können.

1997 erhielt das Universitätsklinikum Heidelberg durch eine Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von knapp 500.000 Euro einen Linearbeschleuniger, der ausschließlich zur Bestrahlung kindlicher Tumore eingesetzt wird, um den speziellen Bedürfnissen der kleinen Patienten besser gerecht werden zu können.

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