Herzklappen aus dem Bioreaktor

Dezellularisiertes Herz. Foto: Universitätsklinikum HeidelbergDer vollautomatische Bioreaktor soll es möglich machen, Herzklappen maßzuschneidern. Foto: Universitätsklinikum HeidelbergScreen des Bioreaktors. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Ort:Heidelberg
Zielsetzung:Herstellung von Herzklappen aus körpereigenen Zellen
Projektpartner:Universitätsklinikum Heidelberg
Laufzeit:2007–2010
Förderhöhe:850.000 €

Etwa eines von 100 Kindern kommt in Deutschland mit einem Herzfehler zu Welt, jedes zehnte dieser Kinder benötigt eine neue Herzklappe. Derzeit verfügbar sind Klappen aus Kunststoff oder aus biologischem Gewebe – beide haben den Nachteil, dass sie mit dem Körper nicht mitwachsen und deshalb mehrmals in weiteren Operationen erneuert werden müssen.

Gefördert von der Dietmar Hopp Stiftung mit einer Spende in Höhe von 850.000 Euro arbeiten Wissenschaftler und Ärzte der Universitätsklinik Heidelberg an neuen Methoden und Techniken, um Herzklappen im Labor aus körpereigenen Zellen zu züchten: Das computergesteuerte, vollautomatisierte Bioreaktor-System soll es möglich machen, „mitwachsende“ Herzklappen für jeden einzelnen Patienten maßzuschneidern.

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