HIV-Ambulanz an der Kinderklinik Mannheim

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Forschung können die Neuinfektion von HIV-exponierten Kindern verhindern.

Ort:Mannheim
Zielsetzung:Betreuung von HIV-positiven und HIV-exponierten Kindern
Projektpartner:Universitätsklinikum Mannheim
Laufzeit:2002–2007
Förderhöhe:360.000 €

Ohne geeignete Maßnahmen werden Kinder HIV-positiver Mütter während der Schwangerschaft, Geburt oder Stillzeit mit einer hohen Wahrscheinlichkeit angesteckt. Durch konsequente Betreuung und Behandlung – beginnend in der Schwangerschaft – kann eine Neuinfektion bei diesen HIV-exponierten Kindern wirksam verhindert werden. Im Zeitraum von 2002 bis 2007 wurden 102 dieser HIV-exponierten Kinder in Mannheim geboren. Durch das Ergreifen geeigneter Maßnahmen wurde keines der Kinder mit HIV infiziert.

Mit einer Förderung der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von insgesamt 360.000 Euro wurde ermöglicht, dass das Uniklinikum Mannheim die kontinuierliche und auf neuesten Erkenntnissen basierende Behandlung von Schwangeren, Müttern und Kindern durch einen Arzt sicherstellen konnte. Neben dieser Betreuungsleistung konnten weitere Aktionen der HIV-Ambulanz am Kinderklinikum Mannheim begonnen bzw. fortgeführt werden, wie die Hotline “HIV in der Schwangerschaft” und andere soziale, publizistische sowie wissenschaftliche Aktivitäten.

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