Krebs mit Wärme bekämpfen

Oberflächenhyperthermie

Hyperthermie ist eine schonende Vorbereitung auf eine wirksamere Strahlentherapie.

Ort:Mannheim
Zielsetzung:Wirksamkeit der Strahlentherapie mit Oberflächenhyperthermie verbessern
Projektpartner:Universitätsklinikum Mannheim
Laufzeit:2007
Förderhöhe:686.000 €

Bereits die Mediziner der griechischen Antike haben Hyperthermie, also die therapeutische Überwärmung, angewendet. „Gebt mir die Macht, Fieber zu erzeugen, und ich heile alle Krankheiten!“, postulierte einst der Arzt und Philosoph Parmenides. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts wurde die Wirksamkeit der Hyperthermie für die Krebstherapie nachgewiesen.

Bei der Hyperthermiebehandlung wird mittels elektromagnetischer Wellen eine selektive Erwärmung des Tumorgebietes auf rund 41 bis 43° Celsius bewirkt. Die knapp einstündige Wärmetherapie führt zu einer besseren Durchblutung des Tumorgewebes, wodurch die Tumorzellen nicht nur geschädigt, sondern auch für eine folgende Strahlentherapie empfindlicher werden. Mit anderen Worten: Die Hyperthermie ist eine schonende Vorbereitung auf eine wirksamere Strahlentherapie.

Am Universitätsklinikum Mannheim wurde mit Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung ein Gerät zur Oberflächenhyperthermie, das die nah unter der Haut gelegenen Tumoren bekämpft, angeschafft.

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