Krebsrisiko frühzeitig erkennen

In der Forschung wurden zahlreiche Genmutationen beschrieben, die mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden sind.Durch eine detaillierte und gezielte Gensequenzanalyse ist es möglich, Genmutationen und damit ein erhöhtes Krebsrisiko nachzuweisen.
Ort:Mannheim
Zielsetzung:Aufspüren von Gendefekten durch DNA-Sequenzierung
Projektpartner:Universitätsklinikum Mannheim
Laufzeit:2001
Förderhöhe:37.000 €

Bösartigen Krebserkrankungen treten bei Kindern oft in Folge eines erhöhten familiären Risikos zur Entwicklung von Tumoren auf. Da sich häufig nach Heilung der ersten Tumorerkrankung Zweittumoren in Folge der Chemotherapie oder Strahlentherapie entwickeln, ist es besonders wichtig, diese Risikogruppe unter den Kindern zu identifizieren. Auch bei weiteren Verwandten ersten Grades wie z.B. Geschwisterkindern kann das Krebsrisiko gegebenenfalls erhöht sein. Auch hier sind Vorsorgeuntersuchungen von großer Wichtigkeit.

In der Forschung wurden zahlreiche Genmutationen beschrieben, die mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden sind. So kann die erbliche Disposition zur Tumorentwicklung in molekularbiologischen Vorsorgeuntersuchungen erkannt werden. Durch eine detaillierte und gezielte Gensequenzanalyse mit Hilfe eines DNA-Sequencers ist es möglich, Genmutationen und damit ein erhöhtes Krebsrisiko nachzuweisen. Nur so kann die frühzeitige und richtige Behandlung gesichert werden.

Die Dietmar Hopp Stiftung finanzierte die Anschaffung eines DNA-Sequencers für die Universitäts-Kinderklinik in Mannheim mit einem Betrag von 37.000 €.

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