Schnelle Klärung bei unklarem Brustschmerz

Stifter Dietmar Hopp und Professor Hugo Katus bei der Übergabe des Gerätes.Aufnahme des Herzens.
Ort:Heidelberg
Zielsetzung:Schnelle und genaue Untersuchung bei geringer Strahlendosis
Projektpartner:Universitätsklinikum Heidelberg
Laufzeit:2008
Förderhöhe:1.000.000 €

Dem Universitätsklinikum Heidelberg steht seit Dezember 2008 ein neuer Computertomograph „Brilliance iCT“ mit der aktuellsten technischen Ausstattung zur Verfügung. Die höhere Bildqualität erlaubt nun noch exaktere Diagnosen bei gleichzeitig niedrigerer Strahlenbelastung. Das Gerät ist ein technisch weiterentwickeltes Folgemodell des 64-Mehrschicht-Computertomographen, das 2008 mit Hilfe der Spende von 1 Million Euro durch die Dietmar Hopp Stiftung angeschafft werden konnte.

Besonders vorteilhaft wirken sich die technischen Neuerungen bei der Untersuchung bewegter Organe, z.B. von Herz und Lunge, aus. „Bei Patienten mit unklarem Brustschmerz können nun ohne einen Eingriff im Rahmen einer einzigen Untersuchung die wichtigsten Ursachen abgeklärt werden“, so Professor Dr. Hugo A. Katus, Ärztlicher Direktor der Abteilung Kardiologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Ausgeschlossen werden können u. a. eine Verstopfung der Herzkranzarterie, der Lungenarterie (Lungenembolie) oder Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta). Die Computertomographie des Herzens wird klinisch und wissenschaftlich gemeinsam von den Kardiologen und Radiologen des Universitätsklinikums betrieben. In Forschungsprojekten untersuchen sie arteriosklerotische Veränderungen der Herzkrankgefäße, der Herzklappen und der Herzmuskelschwäche.

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