Schnellere und genauere Bilder des Körperinneren

Mit dem MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die die Beurteilung der Organe und krankhafter Organveränderungen erlauben. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Ort:Heidelberg
Zielsetzung:Verbesserung der Bildgebung durch 3-Tesla-MRT
Projektpartner:Universitätsklinikum Heidelberg
Laufzeit:2004
Förderhöhe:1.500.000 €

Mit der Magnetresonanztomographie (MRT) kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die die Beurteilung der Organe und krankhafter Organveränderungen erlauben. MRT basiert auf sehr starken magnetischen Feldern, die die Atomkerne des menschlichen Körpers ordnen. Durch die Verabreichung von Kontrastmittel wird die Unterscheidbarkeit der Gewebe verbessert. Insbesondere die Gelenke, das Knochenmark, die Weichgewebe und die Bauchorgane, aber auch das Gehirn und das Rückenmark, die Gefäße und der Brustraum sind die Zielregionen magnetresonanztomographischer Untersuchung. Eine zuverlässige Gewinnung von Gewebeproben ist im Rahmen einer magnetresonanztomographischen Untersuchung durch gezielte Punktation möglich.

Der neuartige 3-Tesla-MRT der Neuroradiologie und der Kinderradiologie des Universitätsklinikums Heidelberg erlaubt schnellere und schärfere Aufnahmen des Körperinneren als bisherige Geräte, was insbesondere bei der Behandlung von Kindern mit Stoffwechselkrankheiten, epileptischen Anfällen oder Tumoren von größter Wichtigkeit ist. Mit dem neuen Gerät lassen sich beispielsweise Tumorerkrankungen genauer charakterisieren, auch bezüglich ihres biologischen Verhaltens unter Therapie. Dies erleichtert wiederum die Therapie-Planung.

Die Dietmar Hopp Stiftung finanzierte die Anschaffung eines 3-Tesla-Kernspintomographen für die Universitäts-Kinderklinik in Heidelberg mit einem Betrag von 1,5 Millionen Euro.

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