In dem Projekt haben Wissenschaftler untersucht, wie sich Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten der verschiedenen Generationen auf die jeweilige Lebensqualität auswirken. Im Mittelpunkt standen Menschen im Alter von mindestens 85 Jahren und Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren, die miteinander in Kontakt kamen und sich über Hoffnungen, Wünsche und Sorgen sowie aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen austauschten. Gemeinsame Aktivitäten und deren subjektive Bewertungen wurden sowohl durch Interviews als auch durch teilnehmende Beobachtung und die Analyse von Tagebüchern erfasst.
Unter anderem fanden die Forscher heraus, dass das Altersbild junger Menschen positiv geprägt ist und sich das Jugendbild älterer Menschen zu einem differenzierten entwickelt. Zudem fördern sich laut der Studie Alte und Junge gegenseitig in ihrer Entwicklung, zum Beispiel in Bezug auf ihre Identität.