Ahoi Piraten!

Waldpiratin

Erlebnisse und Bewegung in der Natur: hier können krebskranke Kinder ihre Krankheit zeitweise vergessen.

Ort:Heidelberg
Zielsetzung:Rekonvaleszenz von Kindern mit Krebserkrankung
Projektpartner:Deutsche Kinderkrebsstiftung
Laufzeit:2001
Förderhöhe:510.000 €

Krebs macht auch vor Kindern nicht halt. Jährlich erkranken in Deutschland rund 2.000 Kinder und Jugendliche an dieser bösartigen Krankheit. In den Kinderkrebszentren bestehen gute Heilungschancen. Doch geht eine solche Behandlung nicht spurlos an den Kindern vorbei – oft bleiben körperliche und seelische Beeinträchtigungen. In den Familien nehmen schwer kranke Kinder eine Sonderrolle ein.

Im Waldpiraten-Camp am Rande des Heidelberger Stadtwaldes haben krebskranke Kinder die Möglichkeit, für einige Tage ihre Krankheit zu vergessen und gemeinsam mit ihren Geschwistern Ferien zu machen. Auf dem Programm stehen Spaß in der Natur bei Klettern, Wandern, Kanu fahren und weiteren Gruppenunternehmungen. Die Erlebnispädagogik zielt darauf ab, die bereits vorhandenen Stärken und Fähigkeiten eines jeden Kindes wieder neu zu entdecken und zu unterstützen, um Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu stärken. Zwanglos ergibt sich im Camp die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen.

Das 2003 eröffnete Camp in Heidelberg ist das erste und einzige Freizeitcamp für krebskranke Kinder in Deutschland. Vorbild sind ähnliche Einrichtungen in Irland und USA.

Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützte das Projekt beim Erwerb eines Waldgrundstücks mit Blockhütten sowie deren völligen Um- und Neubau sowie bei der behindertengerechten Umgestaltung mit einem Betrag in Höhe von 510.000 Euro.

Zum Waldpiraten-Camp Heidelberg

Video zum Waldpiraten-Camp:

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