Auf eigenen Füßen stehen

Mit Hilfe des Sprossenstuhl lernen die Kinder zu stehen und erste Schritte zu wagen. Foto: FortSchritt WalldorfBei allen unterschiedlichen Fähigkeiten lernen Kinder schnell voneinander und die gegenseitige Vorbildwirkung ist groß. Foto: FortSchritt Walldorf
Ort:Walldorf
Zielsetzung:Rehabilitation bewegungsbehinderter Kinder
Projektpartner:FortSchritt Walldorf e. V.
Laufzeit:2003–2009
Förderhöhe:60.000 €

Um “auf eigenen Füßen” stehen zu können, müssen bewegungsbehinderte Kinder und Jugendliche Schritt für Schritt stehen, sitzen und laufen lernen sowie ihre Feinmotorik und koordinativen Fähigkeiten trainieren. Dafür benötigen sie viel Ausdauer und eine geeignete Therapie.

Der Verein “FortSchritt Walldorf e.V.” (seit 2013: FortSchritt St. Leon-Rot) ist 2001 aus einer Elterninitiative entstanden und fördert Kinder, die infolge einer cerebralen Schädigung unter Bewegungsstörungen leiden, durch die so genannte Pető-Therapie. Das Konzept der „konduktiven Förderung” des ungarischen Arztes Professor Pető verfolgt das Ziel, die weitgehende Unabhängigkeit eines Betroffenen von Hilfsmitteln und Personen im alltäglichen Leben zu erreichen. Die Idee der Therapie besteht darin, körperlich behinderten Kindern mit Hilfe eines “Konduktors”, eine Gruppentherapie zu ermöglichen, so dass sie sich gegenseitig motivieren und Nachahmungseffekte mit einfließen können. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Kind als emotionales Wesen mit seiner Persönlichkeit. Zur optimalen Förderung bietet der Verein zudem Einzeltherapiestunden und Intensiv- sowie Selbständigkeitscamps an.

Die Dietmar Hopp Stiftung förderte die engagierte Arbeit des Vereins FortSchritt Walldorf e.V. von 2003 bis 2009 mit 10.000 Euro pro Jahr.

Zum Verein FortSchritt Walldorf (seit 2013: St. Leon-Rot) e. V.

Video über die Therapie von FortSchritt:

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Info-Broschüre von FortSchritt

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