Diagnose Muskelschwund

Deutschlandweit sind mehr als 100.000 Menschen von "Muskelschwund" betroffen.

Ort:Mannheim
Zielsetzung:Unterstützung und Beratung bei neuromuskulären Erkrankungen
Projektpartner:Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V.
Laufzeit:2006–2010
Förderhöhe:54.500 €

Das wesentliche Merkmal der im Volksmund mit dem Namen “Muskelschwund” bezeichneten Krankheit ist die Abnahme von Muskelmasse und Muskelkraft. Noch immer gibt es für neuromuskuläre Erkrankungen keine Heilungsmöglichkeiten. In vielen Fällen beruht die Muskelerkrankung auf einem vererbten Gendefekt. Nach einer Klassifikation existieren über 800 verschiedene Formen. Deutschlandweit sind mehr als 100.000 Menschen betroffen, wobei die Krankheit bereits im Kindesalter auftreten kann.

Die Diagnose stellt Betroffene und Angehörige vor viele Fragen und Probleme, bei deren Bewältigung sie auf Hilfe und Zuspruch angewiesen sind. Erster Ansprechpartner für die Metropolregion Rhein-Neckar ist der Selbsthilfeverein Sozialberatung für neuromuskuläre Erkrankte an der Neurologischen Klinik an der Universitätsmedizin Mannheim. Eine Sozialberaterin steht sowohl für allgemeine Informationen als auch Fragen wie beispielsweise zu Antragstellungen für Reha-Maßnahmen, Rente und Hilfsmittel zur Verfügung. Jährlich werden mehr als 400 Beratungskontakte realisiert.

Die Dietmar Hopp Stiftung förderte die Sozialberatungsstelle des Selbsthilfevereins für den Zeitraum von 2006 bis 2010 mit einem Betrag in Höhe von 54.500 Euro.

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DGM e.V. Landesverband Baden-Württemberg, Verzeichnis Kontaktpersonen (Stand 10/2011)

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