Gehirntumore sind für etwa ein Viertel aller Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter verantwortlich. Neben Operation und Chemotherapie ist die Strahlentherapie eine essentielle Behandlungsmethode. Gerade bei jüngeren Kindern können wichtige Teile des Gehirns durch eine Bestrahlung beeinträchtigt werden. Die Vermeidung von Spätfolgen ist jedoch abgesehen von einer wirksamen Therapie von größter Bedeutung für Kinder und Jugendliche mit Krebserkrankungen.
Mit Hilfe der Förderung durch die Dietmar Hopp Stiftung konnte ein Forscherteam der Abteilung RadioOnkologie und Strahlentherapie des UKHD eine ebenso effektive wie schonende Bestrahlung optimieren. Die im Rahmen des Projekts gewonnenen Daten und Erkenntnisse fließen direkt in die tägliche Routine ein und kommen damit direkt jungen Patientinnen und Patienten mit Gehirntumoren zugute. Darüber hinaus konnten die Ergebnisse grundsätzlich bei der Bestrahlung von Tumoren im Hals-Kopf-Bereich etabliert werden und dienen als wichtige Grundlage zur Entscheidung über die jeweils individuell beste Behandlungsmethode.
